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Tournee 19. Februar – 2. April 2026

Geld. Gier. Macht.

Der Fall Cum Ex

Schauspiel von Stefan Zimmermann

Besetzung 

Lara Joy Körner
Lena Riedel

Max Volkert Martens
Lambert ­Nickel, Rechtsanwalt und Steuerexperte

Stefan Zimmermann
Emil Riedel, Architekt, Lenas Mann

Lutz Bembenneck
Dr. Winfried Händler, Bankier

Katharina Pütter
Carla Wiese, freie Journalistin

 

 

Künstlerische Leitung 

Stefan Zimmermann

Inszenierung

Anna Determann

Kostüme

Claudia Weinhart

Bühnenbild

Alle Tourneen 

Tournee 20.02. – 02.04.2026

Aufführungsrechte: Ahn & Simrock Hamburg
Eine Produktion der a.gon Theater GmbH München

Das neue Theaterstück von Stefan Zimmermann beschäftigt sich mit den Hintergründen des Cum-Ex-Skandales.

Die leitende Bankangestellte Lena eröffnet ihrem Mann Emil in der Neujahrsnacht 2012, dass ihr bestimmte Geschäfte Ihrer Bank unseriös vorkommen. Der gemeinsame Freund Lambert, von Beruf Steueranwalt, klärt Lena auf, dass Steuerbetrug in ungeheurem Ausmaß längst zu den „normalen“ Geschäften vieler Banker und Fonds gehört. Der Staat wird mit dem Geschäftsmodell „Cum-Ex“ aus purer Geldgier systematisch um Milliarden betrogen. Lambert war selber daran beteiligt und will jetzt aussteigen. Lena beschließt aktiv zu werden. Ihr Mann und ihre beste Freundin Carla wollen sie dabei unterstützen. Sie müssen allerdings erkennen, dass die Erfinder des Modells offenbar bestens vernetzt sind und Beziehungen bis in höchste Kreise pflegen. Kein leichtes Unterfangen. Aber Lena und ihre Freunde geben nicht auf. Sie setzen Lockvögel, versteckte Kameras und Kronzeugen ein um den Milliardenbetrug aufzudecken. Gerade in einer Zeit, in der Steuergelder dringend benötigt werden, sollen diejenigen, die sich bereichert haben, und jene, die es gedeckt haben, zur Rechenschaft gezogen werden.

Schon das, was sich wirklich ereignet hat, liest sich wie ein Krimi.
Unsere Steuergelder wurden und werden in Milliardenhöhe abgezockt. Von wem? Von gierigen Superreichen, von Finanzberatern, Rechtsanwälten und internationalen Aktienhändlern.
Der Staat war wieder einmal lange blind auf diesem Auge und viel zu langsam.
Bis Schlupflöcher von Cum-Ex auch international gestopft wurden, dauerte es viele Jahre. Bis heute kann keine Entwarnung gegeben werden, noch immer sind zahlreiche Ermittlungen und Verfahren im Gang.

Der Ablauf der CUM – EX – Geschäfte ist aus der Realität gegriffen. Ein Theaterstück ist allerdings kein investigativer Journalismus, und mit dieser Freiheit entwickelt Stefan Zimmermann raffiniert und mit durchdringendem Blick einen ebenso spannenden wie unterhaltsamen Politkrimi; ohne den „echten“ Beteiligten direkt auf den Schlips zu treten.

Schon Stefan Zimmermanns Stück Mr. President First bewies, dass er reale politische Vorgaben meisterhaft in echte Unterhaltung umzumünzen weiß. Temporeich und mit viel Esprit überzeugte die topaktuelle Realsatire auf mehreren Tourneen die Kritiker, und wurde vom Publikum begeistert umjubelt.

Ensemble 2D 3H 

Foto: Jeanne Degraa
Lara Joy Körner
Lena Riedel
Foto: a.gon München
Max Volkert Martens
Lambert Nickel
Foto: Alvise Predieri
Stefan Zimmermann
Emil Riedel
Foto: Christian Hartmann
Lutz Bembenneck
Dr. Winfried Händler
Foto: Isis Lutz
Katharina Pütter
Carla Wiese

Teaser 

Szenenfotos 

Fotos: Alvise Predieri

Rezensionen 

Die Rheinpfalz, Wörth
Standing Ovations in Wörth (Überschrift der a.gon Redaktion)
Rhetorisch brillierende Schauspieler – Langer verdienter Schlussapplaus
Stefan Zimmermann hat sein Bühnenstück so klar geschrieben und transparent inszeniert, dass es trotz der anspruchsvollen Materie jeder kapiert. Binnen 110 Minuten, die die Jahre von 2012 bis 2023 umspannen, wird der glitschige Moloch Cum Ex so griffig, dass sich die dahinter steckende Komplexität und systematische Kriminalität auch Unkundigen wie von selbst offenbart.
Brigitte Schmalenberg, 17. März 2026


Rheinische Post, Tönisvorst

Standing Ovations in Tönisvorst (Überschrift der a.gon Redaktion)
Immer wieder greift a.gon gesellschaftlich relevante Themen auf und schafft es, neben guter Unterhaltung Denkanstöße zu geben. Umgesetzt wird der hohe Anspruch an die Stücke von professionellen Schauspielern und Schauspielerinnen, die dem breiten Publikum nicht selten aus TV-Produktionen bekannt sind. So stand am Samstag Max Volkert Martens auf der Bühne, der bereits in vielen Serien mitgespielt hat.
Sehr gut dargestellt von Lara Joy Körner […] glänzend besetzt mit Katharina Pütter […] Lutz Bambenneck […] sehr überzeugend.
Trotz des anspruchsvollen Stoffs gelingt es Stefan Zimmermann, lustige Szenen ins Stück zu bringen. Zurück bleibt dennoch ein Publikum, das angesichts der Tatsache, dass diese Inszenierung auf einer wahren Geschichte beruht, nur den Kopf schütteln kann.
Stephanie Wickerath, 1. März 2026

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