Vierte Tournee 25. Februar – 25. März 2027

Und wenn wir alle zusammenziehen?

Komödie von Anna Bechstein

nach dem französischen Kinofilm von Stéphane Robelin

Originaltitel: Et si on vivait tous ensemble?

Besetzung 

Ursula Buschhorn
Jeanne

Michel Guillaume
Claude

Ursula Berlinghof
Annie

Thomas Henniger von Wallersbrunn
Albert, Ehemann von Jeanne

Johannes Pfeifer
Jean, Ehemann von Annie

Peer-Robin Hagel
Dirk u.a.

Carolin Schwarz
Sophie, Maria, u.a.

 

Ensemble 3D 4H

Künstlerische Leitung 

Johannes Pfeifer

Regie

Anna Determann

Kostüme

Claudia Weinhart

Bühnenbild

Alle Tourneen 

4. Tournee 25.02.– 25.03.2027
3. Tournee 08.01. – 08.02.2026
2. Tournee 19.09. – 15.10.2024
1. Tournee 19.03.– 15.05.2024

Aufführungsrechte: AHN & SIMROCK BÜHNEN- UND MUSIKVERLAG GmbH, Hamburg
Eine Produktion der a.gon Theater GmbH München

Fünf alte Freunde beschließen, sich nicht verwalten zu lassen – sondern dem Alter gemeinsam etwas Eigenes entgegenzusetzen: Sie gründen eine Wohngemeinschaft. Da ist Claude, der ewige Liebhaber. Da sind Annie und Jean – sie bürgerlich angepasst, er noch immer politischer Aktivist. Und da sind Jeanne und Albert, die Intellektuelle und der Bonvivant. Seit Jahrzehnten kennen sie einander – als Menschen mit eigenen Ansichten, eigenen Gewohnheiten und einer ziemlich klaren Vorstellung davon, wie sie leben wollen. Bevor Altersheim oder staatliche Fürsorge das letzte Wort haben, ziehen sie lieber zusammen.

Zur Unterstützung heuern sie den jungen Ethnologiestudenten Dirk an. Er soll beobachten, begleiten, helfen – und gerät mitten hinein in eine WG, die alles andere als still altert. Denn hier treffen nicht nur fünf Lebensgeschichten aufeinander, sondern fünf Temperamente: mit Marotten, Erinnerungen, Eitelkeiten, alten Rechnungen und einer ungebrochenen Lust, sich einzumischen.

Natürlich bleibt das gemeinsame Leben nicht ohne Turbulenzen. Wer zusammenzieht, teilt nicht nur Küche, Bad und Einkaufslisten, sondern auch neue Reibungen, lang gehütete Geheimnisse und sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, wie nah man einander kommen möchte. Dazu kommen körperliche Einschränkungen und die fortschreitende Demenz eines Bewohners – doch gerade weil nichts mehr selbstverständlich ist, wird in dieser WG umso entschiedener gelebt, gelacht und gestritten.

Und wenn wir alle zusammenziehen? erzählt mit französischer Leichtigkeit und viel Sinn für menschliche Eigenheiten von fünf Menschen, die nicht darauf warten wollen, dass andere über ihr Leben entscheiden.

Zwischen Lachen und Tränen, Erinnerung und Lebenslust entsteht eine WG, der man so gern zusieht, dass aus der verrückten Idee plötzlich eine sehr naheliegende Frage wird: Wie und mit wem möchte man selbst alt werden?

Ensemble 3D 4H 

Foto: Janine Guldener
Ursula Buschhorn
Jeanne
Foto: Sabina Radtke
Michel Guillaume
Claude
Foto: Daniela Pfeil
Ursula Berlinghof
Annie
Foto: Stefan Simonsen
Thomas Henniger von Wallersbrunn
Albert, Ehemann von Jeanne
Foto: Alvise Predieri
Johannes Pfeifer
Jean
Foto: Elena Zaucke
Peer-Robin Hagel
Dirk u.a.
Foto: Elena Zaucke
Carolin Schwarz
Sophie, Maria u.a.

Trailer 

Szenenfotos 

Fotos: Alvise Predieri

Rezensionen 

Westfalen-Blatt, Espelkamp
„Und wenn wir alle zusammenziehen?“ begeistert als Tragikomödie das Publikum
Ein besonderer Blick auf das Älterwerden
Mit dem gleichnamigen französischen Spielfilm von Stéphane Robelin gastierte das Ensemble der a.gon München im Neuen Theater und traf damit so manches Mal direkt ins Herz. Heiter, pointiert und mit viel Tempo erzählt das Stück von den letzten Lebensjahren – mit all ihren Höhen und Tiefen, über die man zwar viel hört, über die aber dennoch viel zu selten offen gesprochen wird.
Und so ist das Publikum an diesem Abend zu Gast in einer liebenswert-chaotischen Wohngemeinschaft fünf guter Freunde. […] Was als kluge Idee beginnt, offenbart bald auch die Schattenseiten des Zusammenlebens. Lange gehütete Geheimnisse kommen schon bald ans Licht.
Und so nah wie Komik und Tragik in diesem Stück auch beieinanderliegen, die Espelkamper waren angetan von diesem besonderen Blick auf das Älterwerden, an diesem Abend durfte vor allem eines: herzlich und ehrlich gelacht werden – über das Älterwerden, über das Leben und manchmal auch über das Vergessen.
Wiebke Henke, 14. Februar 2026


Neue Westfälische, Espelkamp
Langer, starker Applaus war dem Ensemble aus München sicher
Volker Knickmeyer, 13. Februar 2026


Meller Kreisblatt, Melle

Vom ersten Moment an viel Heiterkeit, Tempo, Abwechslung, flotte Musik und Charme
Glück, Trauer, Liebe, Leidenschaft, Verzweiflung, Hoffnung – all diese Emotionen wechseln sich so rasant ab wie die Bühnenbilder.
In der Tragikomödie darf aber auch fleißig über und vor allem mit den sympathischen Protagonisten gelacht werden.
Die Darsteller überzeugen durch ihr ausdrucksstarkes Schauspiel. So kann man die jahrelange Freundschaft und Verbundenheit zwischen den Charakteren förmlich erfühlen, was das Stück noch berührender machte.
Theater-Neu-Abonnent Rainer Peperkorn aus Melle genoss die gewisse Leichtigkeit, mit der auf den durchaus ernsten Hintergrund geblickt wurde: „Man erkennt in dem Stück auch ein bisschen das eigene Leben wieder. Wer ältere Eltern hat, versteht das“.
Astrid Voß vom Kulturring Melle erkannte ebenfalls Parallelen: „Es ist wie im richtigen Leben: Traurig und lustig zugleich.“
Alexandra Stratmeier, 17. Oktober 2024


Münsterländische Volkszeitung, Rheine

Meisterleistung – wahres Fest für Sinne und Seele – authentisch und mitreißend – großartige Aufführung
Über 250 Theaterliebhaberinnen und -liebhaber sind gespannt in die fantastische Welt der Senioren-WG eingetaucht, als das Ensemble des renommierten a.gon-Theaters die Bühne der Stadthalle betrat. […] Das Theatererlebnis enttäuschte keineswegs – es war ein wahres Fest für die Sinne und die Seele. Jeder Charakter auf der Bühne war mit so viel Liebe zum Detail ausgearbeitet, dass man das Gefühl hatte, ihn persönlich zu kennen. Michel Guillaume als Claude, der ewige Liebhaber, brachte eine unwiderstehliche Mischung aus Charme und Verletzlichkeit mit, die das Publikum von Anfang an fesselte. Ursula Berlinghof und Sven Schöcker als Annie und Jean verkörperten das bürgerlich angepasste Paar mit einer herrlichen Dynamik und Lebendigkeit die zum Schmunzeln und Nachdenken anregte.
Und dann war da noch Ursula Buschhorn als Jeanne, die die Feministin mit einer Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit zum Leben erweckt. Ihr Spiel war so authentisch und mitreißend, dass man sich mit ihr identifizieren konnte. Thomas Henniger von Wallersbrunn als Albert, der langsam dem Vergessen anheimfällt, verlieg seiner Rolle eine Tragik und Tiefe, die das Publikum tief berührte.
Aber es waren nicht nur die individuellen Leistungen der Darsteller, die diese Aufführung so großartig machten. Es war auch die spürbar gute Chemie zwischen ihnen, die das Publikum in ihren Bann zog. Man konnte förmlich die jahrelange Freundschaft und Verbundenheit zwischen den Charakteren erfühlen, was das Stück noch berührender machte.
Die Inszenierung von Johannes Pfeifer war eine Meisterleistung. Die Bühnenbilder waren detailreich und atmosphärisch. Man fühlte sich förmlich in das Wohnzimmer der WG versetzt. Geschickt wurde bei aller ernsthaften Problematik der Humor nicht vernachlässigt. Die Komödie war gespickt mit witzigen Dialogen und skurrilen Situationen, die einen immer wieder zum Lachen brachten… ein wahrer Genuss für die Sinne. Ein Ensemble, das mit Leidenschaft und Hingabe spielte, eine Inszenierung, die bis ins kleinste Detail durchdacht war, und ein breites Spektrum an Emotionen aufzeigte – von herzhaftem Gelächter bis hin zu rührenden Tränen.
Axel Engels, 24. April 2024

Das könnte Sie auch interessieren 

Familienmusical
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
Familienmusical in drei Akten, nach dem DEFA-Film von Václav Vorlíček und František Pavlíček
Siebte Tournee 26. November 2026 bis 17. Januar 2027
Schauspiel
Love Letters
von A.R. Gurney
Gastspiel auf Anfrage
Schauspiel
1984
Schauspiel nach George Orwell
Sechste Tournee 10. September – 4. Oktober 2026