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All das Schöne

Nach Duncan Macmillans weltweit gespieltem Theatererfolg

Interaktives Theatererlebnis

mit Publikumseinbindung und Live-DJ

von a.gon entdeckt

Besetzung 

Benedikt Zimmermann

Ensemble 1 H

Regie: Domagoj Maslov
Musikalische Leitung: Lukas Roth
Künstlerische Vermittlung: Nicole Titus

Aufführungsrechte: Rowohlt Theater Verlag, Hamburg

Produktion: Junges Theater Rosenheim

Die vierte Wand fällt hier nicht irgendwann. Sie ist von Anfang an nicht da.

In All das Schöne nach Duncan Macmillan sitzt das Publikum nicht nur im Dunkeln und schaut zu. Es wird direkt angesprochen, übernimmt kleine Rollen, wird Teil von Erinnerungen und Gesprächen. So wird aus einem Monolog kein Solo, sondern ein Versuch, Verbindung herzustellen: Das Publikum antwortet, lacht, hält den Atem an – und plötzlich beginnt eine zunächst private Geschichte, den ganzen Raum zu meinen.

Erzählt wird die Geschichte eines Menschen, der als Kind die Suizidversuche seiner Mutter miterlebt. Sein konstruktiver Umgang damit ist so einfach wie berührend: Er beginnt eine Liste mit Dingen, für die es sich zu leben lohnt. Eiscreme. Wasserschlachten. Später aufbleiben dürfen. Die Farbe Gelb. Dinge mit Streifen. Diese Liste lässt er seiner Mutter auf immer neuen, manchmal abenteuerlichen Wegen zukommen. Und sie bleibt bei ihm: Genau wie die psychische Erkrankung seiner Mutter begleitet sie ihn durch die Höhen und Tiefen seines eigenen Lebens.

Duncan Macmillans weltweit gespielter Theatererfolg ist hinreißend, herzergreifend, unsentimental – und überraschend komisch. Aus einer Liste lebenswerter Dinge, kleinen Rollen aus dem Publikum, Benedikt Zimmermanns Spiel und den Beats eines Live-DJs entsteht ein Abend, der mit einem kindlichen Rettungsversuch beginnt – und plötzlich den ganzen Raum fragt, was das Leben liebenswert macht.

Ensemble 1 H 

Foto: Stefan Loeber
Benedikt Zimmermann

Szenenfotos 

Fotos: Siegrid Cain

Rezensionen 

The Guardian über Every Brilliant Thing / All das Schöne, aus dem Englischen

Eines der komischsten Stücke, die man je über Depression sehen wird – und vielleicht eines der komischsten Stücke überhaupt.

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