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Jacques Brel – Ein Leben in XL

Multimediales Theater-Biographical

Das Leben – Die Lieder – Das letze Konzert

Besetzung 

Von und mit
Stephan Hippe

Produktion: LGB-Veranstaltungen

Paris, 1966. Im legendären Olympia steht ein Mann im Scheinwerferlicht und singt, als hinge sein Leben davon ab. Er singt von Liebenden, die sich verzehren, von Träumern, die scheitern, von Aufbruch, Sehnsucht und einer Welt, die größer ist als ihre Versprechen. Es ist Jacques Brel – einer der ersten Superstars Europas.

Was wäre, wenn man noch einmal dorthin zurückreisen könnte? In Stephan Hippes deutschsprachiger Hommage hören wir jedes Wort. Nichts bleibt fern, alles rückt nah. Live-Performance, szenisches Spiel, originale Filmaufnahmen und Projektionen lassen das Olympia neu entstehen – und machen die revolutionäre Kraft von Brels Lyrik wieder spürbar, als säße man selbst im ehrwürdigen Konzertsaal.

Im Zentrum steht Brel als Leitbild der Sinnlichkeit einer Epoche und ketzerischer Prophet einer ganzen Generation: ein Künstler, der Chanson nicht als schöne Form behandelte, sondern als existenzielle Zuspitzung. Liebe, Sehnsucht, Aufbruch und Vergänglichkeit werden bei ihm nicht nur besungen, sondern durchlebt. So entsteht kein Abend über eine vergangene Epoche, sondern eine Begegnung mit Liedern, die bis heute fragen, woran Menschen sich entzünden, woran sie scheitern – und was sie nicht loslässt.

Foto: Jonas Radtke
Stephan Hippe

Szenenfotos 

Rezensionen 

Mopo / Hamburger Morgenpost

Ein leidenschaftlicher Abend, eine besondere Hommage an einen Chansonstar: Im kleinen feinen Theatersaal der Kammeroper erinnert Stephan Hippe an Jacques Brel (1929-1978). In seiner multimedialen Biografie führt der Sänger und Schauspieler durch Brels „Leben in XL“ – eine Welt voller Emotionen.
(…) Locker und launig zeichnet Stephan Hippe – früh schon fasziniert von den dramatischen Balladen Brels – im ersten Teil seines Bühnen-Solos bedeutende Stationen auf dessen Weg zum Weltruhm nach.
Höhepunkt der technisch aufwendig gestalteten Performance aber ist der Konzertteil. Projektionen und Videoeinspielungen im Bühnenhintergrund lassen an Vergangenes zurückdenken und erwecken die Illusion, Brels Abschiedskonzert im Pariser Olympia 1966 mitzuerleben. Seine deutschsprachigen
Interpretationen begeisterten am Premierenabend das Publikum.
Mit großem Applaus und Standing Ovations dankte es Stephan Hippe, der gleich zu Beginn betonte, die Vorstellung solle kein „Kräftemessen“ mit dem Ausnahmekünstler sein, sondern uns eine Lebensweise nahebringen, „die ich ganz schön finde“, für ein mitreißendes Gastspiel voller Songs und Anekdoten, die Brel unvergesslich machen.

Brigitte Scholz, 19. Oktober 2022

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