tartuffe

Tournee 13. April bis 16. Mai 2021

Komödie

Tartuffe

Ein Komödien-Klassiker von Molière, der auch heute noch sehr aktuell ist.

  • Markus Völlenklee
    Markus Völlenklee
    Regisseur, Schauspieler

    Markus Völlenklee ist Schauspieler, Regisseur und leitet die Tiroler Volksschauspiele in Telfs.

    Er wurde in Innsbruck geboren, absolvierte seine Schauspielausbildung von 1973 bis 1976 am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Sein erstes Engagement führte ihn im selben Jahr ans Volkstheater Wien. Seitdem hat der begeisterte Theaterschauspieler an fast allen namhaften deutschen und österreichischen Bühnen mit so renommierten Regisseuren wie Andrzeij Wajda (1992 bei den Salzburger Festspielen), Ruth Drexel (bis 2002 am Münchner Volkstheater), über Jahre hinweg auch mit Katharina Thalbach (1990 Thalia Theater Hamburg und Berliner Schillertheater sowie 1999 am Maxim Gorki Theater in Berlin), Jürgen Flimm (1982 Schauspiel Köln) und Jérôme Savary (1996 Thalia Theater Hamburg) gearbeitet.

    Markus Völlenklee führt auch selbst Regie, etwa 1994 am Bremer Theater bei „Herr Paul“, von Tankred Dorst. Er inszenierte 2016 für a.gon (im Auftrag des Bayerischen Rundfunks und der ip|media marketing GmbH) mit großem Erfolg den Komödienstadel "Göttinnen weißblau". Dazu führt er regelmäßig Regie bei den Tiroler Volksschauspielen.

    1988 drehte er mit Tony Curtis, George Tabori, Karin Baal und Katharina Thalbach „Der Passagier - Welcome to Germany“ (Regie: Thomas Brasch) und 1996 hatte er eine Gastrolle an der Seite von Heike Makatsch in Peter Sehrs Film „Obsession“ sowie 1999 in der Fernsehserie „Die Strandclique“.

    Ab Frühjahr 2001 feierte Markus Völlenklee am Münchner Volkstheater in der Hauptrolle des jüdischen Schauspielers Arthur Kirsch, der von den Nazis aus dem Theater gejagt und unerkannt als ‚Arier aus Tirol‘ wieder zurückkehrt, sensationelle Erfolge - und zwar in dem Drama „ln der Löwengrube“ von Felix Mitterer (Inzenierung: Jörg Hube). An der Komödie am Kurfürstendamm in Berlin spielte er zuletzt im "Raub der Sabinerinnen" an der Seite Katharina Thalbachs.

    Für a.gon war er als kernig-bayerischer Hofbauer in Ludwig Thomas „Die Witwen“ auf Tournee, sowie er in "Volpone" die Hauptrolle Mosca verkörperte.

     

    Download – Bild in Druckauflösung
    Foto: Günther Egger

  • Paul Kaiser
    Paul Kaiser
    Schauspieler

    Der gebürtige Schweizer Paul Kaiser absolvierte erst eine Lehre als Diplomschriftsetzer, bevor er sich von 1986 bis 1990 an der Schauspielschule in Bern zum Schauspieler ausbilden ließ.
    Anschließend führten ihn diverse Engagements unter anderem an die Theater in Aachen, Graz, Lübeck, Krefeld-Mönchengladbach und nach Regensburg.

    Die Bandbreite seiner Theaterarbeit umfasst u.a. Rollen wie Ruprecht in „Der zerbrochene Krug“, Kasimir in „Kasimir und Karoline“, Graf Wetter vom Strahl in „Käthchen von Heilbronn“, Jason in „Medea“, Mackie Messer in der „Dreigroschenoper“, Adolf Eichmann, Thomas Buddenbrook, Zettel aus „Der Sommernachtstraum“ und nicht zuletzt den Alm-Öhi aus „Heidi“.

    Im Sommer 2012 wechselte Kaiser nach München, um frei und unabhängig arbeiten zu können. Aktuell ist er in vielen Stücken am Metropoltheater in München vertreten, er gastiert u.a. am Stadttheater Fürth, immer wieder bei den Luisenburg-Festspielen in Wunsiedel und ist in diversen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. So war er unter anderem 2016 im Nockherberg-Singspiel als Oberhirnrat von Horst Seehofer zu erleben. Außerdem ist er mit seinem Theater-Solo-Projekt „Dr. Wahn – Die All-umfassende Theorie der Welt“ unterwegs.

     

    Download – Bild in Druckauflösung
    Foto: Janine Guldener

  • Marie-Therese Futterknecht
    Marie-Therese Futterknecht
    Schauspielerin

     

     

    Download - Bild in Druckauflösung
    Foto: Christian Hartmann

Paul Kaiser
Tartuffe

Markus Völlenklee
Orgon, ein wohlhabender Pariser Bürger

Marie-Therese Futterknecht
Elmire, seine Frau

 

Ensemble 4D 4H

 

Tournee: 12.4. – 15.5.2021

 

Aufführungsrechte: frei
Eine Produktion der a.gon Theater GmbH München

Molières Stück „Tartuffe“, eine Komödie, entlarvt bis heute die zerstörerischen Kräfte, die jeder Doppelmoral innewohnen. Der wohlhabende Pariser Bürger Orgon verfällt Tartuffe. Er nimmt den Habenichts in sein Haus auf und verspricht ihm die Hand seiner Tochter, obwohl diese bereits glücklich verlobt ist. Tartuffe hingegen versucht, Orgons Frau zu verführen. Erst als der Hausherr selbst Zeuge dessen wird, will er den falschen Freund aus dem Haus jagen. Aber Tartuffe ist entschlossen, sich aus seiner Machtlosigkeit zu befreien.

Jean Anouilh beschreibt das 1959 in einer Rede treffend: “Molière hat in der Form der Komödie die schwärzesten Theaterstücke der Literatur aller Zeiten geschrieben. […] Molière hat das Tier Mensch wie ein Insekt aufgespießt und löst mit feiner Pinzette seine Reflexe aus. Und das Insekt Mensch zeigt nur den einen, immer gleichen Reflex, der bei der geringsten Berührung aufzuckt: den des Egoismus.“