Mein Blinddate mit dem Leben

Tournee 21. Oktober bis 29. November 2020

Komödie

Mein Blind Date mit dem Leben

Nach einer wahren Geschichte

  • Marcus Abdel-Messih
    Marcus Abdel-Messih
    Schauspieler
  • Ursula Buschhorn
    Ursula Buschhorn
    Schauspielerin

    gehört zu den bekanntesten Schauspielerinnen des deutschen Fernsehens. Geboren in den, USA, aufgewachsen in München, studierte sie an der Staatlichen Schauspielschule Stuttgart. Es folgten Engagements an verschiedenen deutschen Bühnen, darunter das Frankfurter Schauspielhaus und das Staatstheater Wuppertal. 1994 wurde sie für eine Hauptrolle in der ZDF-Serie „Alle meine Töchter“ besetzt. Als Serientochter von Günther Mack und Jutta Speidel wurde sie einem Millionenpublikum bekannt. Seitdem ist Ursula Buschhorn aus dem Fernsehen nicht mehr wegzudenken und war in vielen TV-Serien und -Reihen zu sehen, von Gegen den Wind über Rosamunde PilcherSiskaAlarm für Cobra 11Pfarrer BraunKatie Fforde bis Familie Dr. Kleist. Außerdem spielt sie in zahlreichen TV-Filmen mit.

    Bei a.gon ist sie zu sehen in

     

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    Foto: Ruth Kappus

  • Marco Michel
    Marco Michel
    Schauspieler

    hat an der renommierten Theaterakademie August Everding in München Schauspiel studiert. Seit seinem erfolgreichen Diplom 2014 steht er als freischaffender Schauspieler für internationale Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera und arbeitet für Stadttheater und freie Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum. Neben einer spannenden Zusammenarbeit mit Regie-Koryphäe Robert Wilson im Rahmen seiner Stückentwicklung "Luther – Dancing with the Gods" 2017, führten ihn Engagements und Gastauftritte u.a. nach Italien, China und in die USA. Dort war er 2018 mit EIN KUSS auf dem weltweit größten Festival für Einpersonenstücke, dem UNITED SOLO Festival in New York, zu Gast und wurde mit dem Preis „Best International One-Man-Show“ ausgezeichnet.
    Aktuelles
     finden Sie hier.

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    Foto: Christian Hartmann

  • Carolin Sophie Göbel
    Carolin Sophie Göbel
    Schauspielerin

    wurde 1989 in Koblenz geboren und begann als 17-Jährige ihre Schauspielausbildung.

    Seit ihrem 20. Lebensjahr ist sie als freiberufliche Schauspielerin tätig und machte an unterschiedlichsten Theatern im Land Station. Engagements führten sie nach Stuttgart, Leipzig, Gotha und Frankfurt sowie ans Grenzlandtheater Aachen und zu den Heppenheimer Festspielen.

    Sie war u.a. als Luise in Kabale und Liebe, Lena in Büchner’s Leonce und Lena und Hermia im Sommernachtstraum zu sehen. Bei den Brüder Grimm Festspielen in Hanau war Carolin Sophie von 2016 bis 2019 engagiert und spielte dort u.a. Maria in Was ihr wollt, die Oberhexe im Faust und zuletzt die böse Königin in Schneewittchen
     
    Neben dem Schauspiel ist sie zudem als Sprecherin tätig und leiht ihre Stimme regelmäßig der Augsburger Puppenkiste, 3sat und dem ZDF, sowie diversen Kinofilmen und Hörbüchern, wofür sie
    2016 von Audible mit dem Hörbuch-Nachwuchssprecher-Preis ausgezeichnet wurde.

     

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    Foto: Loredana La Rocca

Ensemble 2D 3H

 

Inszenierung

  • Johannes Pfeifer
    Johannes Pfeifer
    Regisseur, Schauspieler

    Theater:

    2003-2004
    Theatergastspiele Kempf, München:
    Trivellin in Doppelte Verführung von P. C. de Marivaux, Regie: Stefan Zimmermann
    Ralph Austin in Schmetterlinge sind frei (WH)
    Die Komödie, Frankfurt:
    Walter Riemann in Der keusche Lebemann von F. Arnold / E. Bach, Regie: Jörg Fallheier

    2002-2003
    die scene München:
    Regieassistenz bei Die Zimmerschlacht von M. Walser, Regie: Nikolaus Paryla
    Theatergastspiele Kempf, München:
    Ralph Austin in Schmetterlinge sind frei von L.Gershe, Regie: Michael Rossié
    Stadttheater Bruneck:
    Henri in Drei mal Leben von Y. Reza, Regie: Carsten Bodinus

    2001-2002
    Die Komödie, Frankfurt:
    Tony in Die Wochenendkomödie von J. u. S. Bobrick, Regie: Jörn Fallheier
    Robin McFee in Heirat Wider Willen von L. Roman, Regie: Stefan Zimmermann
    1. Tiroler Dramatikerfestival, Tiroler Volksschauspiele Telfs (Koproduktion):
    Karl Valentin in Lang lebe Valentins Hut von W. Groschup, Regie: Martin Walch

    1999-2001
    Komödie im Bayerischen Hof, München und Münchner Tournee:
    Manfred Mayer in Zurück zum Happy End von F. Pinkus, Regie: Carsten Bodinus
    Monsieur Marquis in Talisman von J. N. Nestroy, Regie: Nikolaus Paryla

    1994-1999
    Theater Hellbronn, wichtigste Rollen:
    Fabrizio in Mirandolina von C. Goldoni, Regie: Franz Bäck
    Mitch in Endstation Sehnsucht von T. Williams, Regie: Bernhard Karl
    Wurm in Kabale und Liebe von F. Schiller, Regie: Carsten Bodinus
    Plutzerkern in Talisman von J. N. Nestroy, Regie: Franz Bäck
    Lazar in Herbst (UA) von M. Lerner, Regie: Klaus Wagner
    Agostin in Fracasse(Musical) von Lequoc/Segonzac, Regie: Peter Lotschak
    Tell in Wilhelm Tell, F. Schiller, Regie: Johannes Klaus
    Troughton/Stanley Gardener in Taxi, Taxi von R. Cooney, Regie: Paul Bäcker
    Onkel Heinrich in Das Feuerwerk von Charell/Amstein/Burkhart, Regie: M. Woelffer
    Bustorius in Der Bauer als Millionär von F. Raimund, Regie: J. Schwalbe
    Muhammed in Die Vergewaltigung (UA) von S. Wannus, Regie: Johannes Klaus
    1/3 Knusperhexe in Hänsel u. Gretel (Musical) nach E. Humperdinck, Regie: Madeleine Lienhard

    1991 - 1994 
    Gastverträge bei: Tiroler Volksschauspiele Telfs, Innsbrucker Kellertheater, Tiroler
    Landestheater Innsbruck, Münchner Volkstheater

    1990 - 1993 
    Schauspielschule des Innsbrucker Kellertheaters


    außerdem:

    2003 
    Hörspiel für RAI Bozen: Die Störung. M. Obexer

    2000 - 2002 
    freier Dozent am Schauspielforum Tirol

     

    Bei a.gon war und ist er als Schauspieler u.a. zu sehen in

    und hat als Regisseur die a.gon-Produktionen 

    inszeniert. In der kommenden Spiel 2019/2020 wird er George Orwells 1984 inszenieren. 

     

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    Foto: Marina Maisel, a.gon Theater München

 

Kostüm- & Bühnenbild

  • Paul Lerchbaumer
    Paul Lerchbaumer
    Bühnenbildner

    Paul Lerchbaumer wurde in Badgastein geboren und ging nach seinem Studium für Bühnenbild in Wien, bei Erich Wonder, an die Berliner Schaubühne am Lehniner Platz und wurde Assistent von Robert Wilson, Karl Ernst Hermann und Lucio Fanti. Ab 1987 arbeitet er als freiberuflicher Bühnenbildner, u.a. an der Schaubühne in Berlin, den Salzburger Festspielen, am Theater Basel, Akademie- und Burgtheater in Wien, an der Staatsoper ins Stuttgart, am Nationaltheater in Seoul, am Brüsseler Opernhaus La Monnaie, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Wiener Volkstheater, am Cameri Theater in Tel Aviv und viele mehr. Die Zusammenarbeit mit Regisseuren wie George Tabori, Cesare Levi, Peter Mussbach, Patrick Schlösser, Miloš Lolić, Philip Tiedemann, Anna Badora und viele mehr prägten seinen Weg bis ans a.gon Theater. Im Wiener Volkstheater hat im September „Die Merowinger“, eine Dramatisierung von Franzobel nach dem Roman von Heimito von Doderer, in der Regie von Anna Badora, Premiere. Für das a.gon Theater entwarf er die Bühne für „Nathalie küsst“ und „Mr. President First“.

 

Tournee: 21.10. – 29.11.2020

 

Aufführungsrechte: Ahn & Simrock, Hamburg
Eine Produktion der a.gon Theater GmbH München

“Mein Lieblingsweg führt an der Außenalster entlang. Der Wind sagt mir, wie die Alster aussieht.”

 

Mit 15 Jahren verliert der Deutsch-Singhalese Saliya Kahawatte sein Sehvermögen fast vollständig. Die Ärzte sagen ihm, dass er bald völlig erblinden wird. Er soll die Schule verlassen und in einer Blindenwerkstatt arbeiten. Saliya aber will sein Abitur machen, studieren und ein selbstbestimmtes Leben führen. Und er schafft es: Er verschweigt seine gesundheitliche Beeinträchtigung und erhält einen Ausbildungsplatz in der Gastronomie. Wider aller Erwartungen meistert er mit Hilfe weniger wohlgesinnter und wissender Kollegen die Herausforderungen und besteht so 15 Jahre lang in der Welt der Sehenden. Fingerspitzen, Ohren und Intuition ersetzen seine Augen. Doch eines Tages muss er zugeben, dass seine Welt fast nur aus Schatten besteht. Aber Saliya gibt nicht auf.

 

Eine bewegende, ermutigende und oft auch komische Geschichte, die das Leben schreibt.
2017 für das Kino verfilmt von Marc Rothemund.

 

Optional zubuchbar für Vorstellungen mit blinden Besuchern: Live-Audiodeskription über Kopfhörer.

 

Saliya Kahawatte (*1969)

wuchs in der Nähe von Osnabrück auf. Mit 15 Jahren verlor er einen Großteil seines Sehvermögens durch eine progressive Netzhautablösung. Trotz seiner hochgradigen Sehbehinderung gelang es ihm, in der Welt der Sehenden zu bestehen: Er schaffte das Abitur an einem regulären Gymnasium, absolvierte eine Ausbildung zum Hotelfachmann und machte Karriere in der Hotellerie und Gastronomie. Doch die Lebenslüge, das jahrelange Verschweigen der Behinderung, hatte einen Preis: Kahawatte wurde schwer suchtkrank und depressiv. Nach einer Auszeit und einem Studium legte er 2006 seine Behinderung offen und fand keinen geeigneten Arbeitgeber. Daraufhin beschloss er, seinen Makel zum Alleinstellungsmerkmal zu machen, gründete eine eigene Firme und schrieb seine Autobiografie. Bald folgten zahlreiche Auftritte im deutschsprachigen Fernsehen, und sein Leben wurde für das Kino verfilmt.
Heute arbeitet Saliya Kahawatte als Autor und Coach, betreibt eine Stiftung und engagiert sich für die soziale Inklusion von Menschen mit Sehbehinderung.