George Orwell 1984

Tournee 17. September - 27. Oktober 2019

Zweite Tournee 6. April - 9. Mai 2021

Schauspiel

1984

Schauspiel nach George Orwell bearbeitet von Alan Lyddiard

  • Jacques Breuer
    Jacques Breuer
    Schauspieler
  • Isabel Kott
    Isabel Kott
    Schauspielerin

    Isabel Kott, 1985 in Tübingen geboren, arbeitet als freie Schauspielerin für Theater-, Film- und Fernsehproduktionen sowie als Sprecherin für Lesungen, Konzerte und Studioproduktionen. Nach einer Rolle in der ARD-Serie Marienhof spielte sie seit 2007 mehrfach am TamS Theater, am Pathos Theater und am Hofspielhaus in München. Besonders befruchtend war hier die Zusammenarbeit mit dem Münchner Autor und Regisseur Stefan Kastner.


    2017 drehte sie mehrere Kurzfilme. Außerdem spielte sie, neben der Titelrolle im Musical „Der Kleine Lord“, einer Produktion des a.gon Tourneetheaters, die weibliche Hauptrolle in „Meister und Margarita“ bei KULTURmobil Niederbayern und „Fräulein Else“ am Altstadttheater Ingolstadt. Im Sommer 2018 war Isabel Kott bei den Schlossfestspielen Ettlingen engagiert. Hier war sie in der Titelrolle in „Das kleine Gespenst“ und als Jessica in „Der Kaufmann von Venedig“ zu sehen.


    Bei a.gon ist sie zu sehen in

     

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    Foto: Janine Guldener

  • Christian Buse
    Christian Buse
    Schauspieler

    Christian Buse spielt seit bald 30 Jahren Theater in vielen freien Produktionen in München (TamS- und Team-Theater, Theater viel Lärm um nichts, Theater und so fort, Das Schloss...),
    am Torturmtheater in Sommerhausen, auch mal zwei Jahre am Stadttheater Erlangen sowie auf Tourneen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
    Von 1998 bis 2011 spielte er in der Serie "Marienhof" die Rolle "Fechner" und seither auch kleinere Rollen im "Tatort", in "Unter Verdacht", "Polizeiruf 110" , "Kommissar Pascha",
    "SOKO 5113" etc. Ab Juli 2017 ist er immer mal wieder als "Pfarrer Rimpel" in der Telenovela "Sturm der Liebe" zu sehen. Zudem ist er als Sprecher für Synchron, Rundfunk und Hörbücher tätig.

    Bei a.gon war und ist er zu sehen in

    Foto: Leonie Buse

  • Marcus Widmann
    Marcus Widmann
    Schauspieler

    wurde in München geboren und absolvierte sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. Noch während der Ausbildung hatte er sein erstes Engagement am Wiener Burgtheater, in der Uraufführung von Elfriede Jelineks Sportstück. Von dort wechselte er für einige Jahre ins Ensemble des Stadttheaters Konstanz, wo er in zahlreichen großen Rollen zu sehen war. Weitere Engagements führten ihn ans Ernst Deutsch Theater nach Hamburg, zu den Festspielen nach Ettlingen und Bad Vilbel, ans Nationaltheater Lessja Ukrainka nach Kiew und ans Hessische Staatstheater Wiesbaden. Am Bayerischen Staatsschauspiel in München arbeitete er u. a. mit Thomas Langhoff und Dieter Dorn. In jüngster Zeit gastierte er am Bregenzer Landestheater, war mit The King’s Speech auf Tournee und spielte am Stadttheater Augsburg im Musical Cabaret.
    Immer wieder steht er auch vor der Kamera. Neben Auftritten in TV-Serien wie Hubert und Staller, Um Himmels Willen, SOKO 5113 und den Rosenheim-Copswar er in Hans Steinbichlers Kinofilm Anne Frank zu sehen.

     

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    Foto: Christian Hartmann

  • Georg Stürzer
    Georg Stürzer
    Schauspieler

    Geboren und aufgewachsen im Thomas-Bernhard-Land: in Salzburg. Als Spätberufener hat er seine schauspielerischen Fähigkeiten durch Privatunterricht bei Michael Tschernow erworben. Bisher war Georg Stürzer in Produktionen am Metropoltheater in München und am Residenztheater in München auf der Bühne zu sehen, unter anderem als Bartleby in Bartleby der Schreiber und als Pferde-Schorsch in Kollektiv Resiland. Vor der Kamera stand er für Werbeproduktionen, unter anderem für ein Allgäuer Unternehmen. Auch als Sprecher bei Lesungen tätig.

     

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Jacques Breuer
Winston Smith

Isabel Kott
Julia

Christian Buse
Charrington

Marcus Widmann
O’Brien

Georg Stürzer
Syme

 

Ensemble voraussichtlich 1D 4H

 

Inszenierung

  • Johannes Pfeifer
    Johannes Pfeifer
    Regisseur, Schauspieler

    Theater:

    2003-2004
    Theatergastspiele Kempf, München:
    Trivellin in Doppelte Verführung von P. C. de Marivaux, Regie: Stefan Zimmermann
    Ralph Austin in Schmetterlinge sind frei (WH)
    Die Komödie, Frankfurt:
    Walter Riemann in Der keusche Lebemann von F. Arnold / E. Bach, Regie: Jörg Fallheier

    2002-2003
    die scene München:
    Regieassistenz bei Die Zimmerschlacht von M. Walser, Regie: Nikolaus Paryla
    Theatergastspiele Kempf, München:
    Ralph Austin in Schmetterlinge sind frei von L.Gershe, Regie: Michael Rossié
    Stadttheater Bruneck:
    Henri in Drei mal Leben von Y. Reza, Regie: Carsten Bodinus

    2001-2002
    Die Komödie, Frankfurt:
    Tony in Die Wochenendkomödie von J. u. S. Bobrick, Regie: Jörn Fallheier
    Robin McFee in Heirat Wider Willen von L. Roman, Regie: Stefan Zimmermann
    1. Tiroler Dramatikerfestival, Tiroler Volksschauspiele Telfs (Koproduktion):
    Karl Valentin in Lang lebe Valentins Hut von W. Groschup, Regie: Martin Walch

    1999-2001
    Komödie im Bayerischen Hof, München und Münchner Tournee:
    Manfred Mayer in Zurück zum Happy End von F. Pinkus, Regie: Carsten Bodinus
    Monsieur Marquis in Talisman von J. N. Nestroy, Regie: Nikolaus Paryla

    1994-1999
    Theater Hellbronn, wichtigste Rollen:
    Fabrizio in Mirandolina von C. Goldoni, Regie: Franz Bäck
    Mitch in Endstation Sehnsucht von T. Williams, Regie: Bernhard Karl
    Wurm in Kabale und Liebe von F. Schiller, Regie: Carsten Bodinus
    Plutzerkern in Talisman von J. N. Nestroy, Regie: Franz Bäck
    Lazar in Herbst (UA) von M. Lerner, Regie: Klaus Wagner
    Agostin in Fracasse(Musical) von Lequoc/Segonzac, Regie: Peter Lotschak
    Tell in Wilhelm Tell, F. Schiller, Regie: Johannes Klaus
    Troughton/Stanley Gardener in Taxi, Taxi von R. Cooney, Regie: Paul Bäcker
    Onkel Heinrich in Das Feuerwerk von Charell/Amstein/Burkhart, Regie: M. Woelffer
    Bustorius in Der Bauer als Millionär von F. Raimund, Regie: J. Schwalbe
    Muhammed in Die Vergewaltigung (UA) von S. Wannus, Regie: Johannes Klaus
    1/3 Knusperhexe in Hänsel u. Gretel (Musical) nach E. Humperdinck, Regie: Madeleine Lienhard

    1991 - 1994 
    Gastverträge bei: Tiroler Volksschauspiele Telfs, Innsbrucker Kellertheater, Tiroler
    Landestheater Innsbruck, Münchner Volkstheater

    1990 - 1993 
    Schauspielschule des Innsbrucker Kellertheaters


    außerdem:

    2003 
    Hörspiel für RAI Bozen: Die Störung. M. Obexer

    2000 - 2002 
    freier Dozent am Schauspielforum Tirol

     

    Bei a.gon war und ist er als Schauspieler u.a. zu sehen in

    und hat als Regisseur die a.gon-Produktionen 

    inszeniert. In der kommenden Spiel 2019/2020 wird er George Orwells 1984 inszenieren. 

     

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    Foto: Marina Maisel, a.gon Theater München

 

Bühnenbild

  • Steven Koop
    Steven Koop
    Bühnenbildner

    Steven Koop absolvierte zunächst ein Architekturstudium an der Hochschule Karlsruhe. Während einer Assistenz am Staatstheater Karlsruhe entstand dort 2003 sein erstes Bühnenbild. Seitdem ist er als freier Bühnen- und Kostümbildner für Schauspiel- und Musiktheater tätig. 
    Sein Weg führte ihn u.a. an die Theater Kiel, Baden-Baden, Krefeld/Mönchengladbach, Esslingen, Paderborn, Pforzheim, Ingolstadt, Lüneburg, die Schauspielbühnen Stuttgart, die Hamburger Kammerspiele, das Grenzlandtheater Aachen, das Volkstheater Rostock, das Schauspiel Magdeburg und die Oper Chemnitz.
    Für die Schlossfestspiele Ettlingen entwarf er in den letzten acht Jahren alle Bühnenbilder der Saison, u.a. für die Musicals Rent, Sweeney Todd und Chicago.
    Steven Koop ist Mitglied im Deutschen Werkbund und hat einen Lehrauftrag für Bühnenbild und Szenografie an der Architekturfakultät der Hochschulen Karlsruhe.

    www.steven-koop.de

     

    Foto: Koop/privat 

 

Kostümbild

  • Dani Parente
    Dani Parente
    Kostümbildnerin

    Daniela Teixeira Parente ist 1991 in München geboren. 2013 schloss sie die Ausbildung zur Musicaldarstellerin an der Abraxas Musical Akademie ab. Danach führte sie ihr Weg ins Ausland, wo sie als Tanz- und Choreografieleitung tätig war und zahlreiche Musicals, u.a. „Rock of Ages“, „König der Löwen“ und „Mamma Mia“ choreografierte.
    Nach ihrer Rückkehr nach München unterrichtet sie mit Leidenschaft Tanz an der Abraxas Musical Akademie. Ihre Liebe für Theater und insbesondere Theaterkostüme verfolgt sie seit Beginn ihrer Ausbildung, weshalb sie 2018 in der Theaterwerkstatt „Gewandmeisterei Alexandra Brandner“ als Theaterschneiderin arbeitet. Dort hat sie u.a.  an der Erstellung von Kostümen für das Staatstheater Saarbrücken mitgewirkt. Aktuell fertigt sie aufwendige Kostüme für eine bekannte ProSieben-TV-Show.
    Ab Juli 2019 arbeitet sie als freiberufliche Kostümbildnerin für das a.gon Theater und zeichnet dort u.a. für das Kostümbild von „1984“ verantwortlich.

 

Zweite Tournee 6.4. – 9.5.2021
Tournee: 17.9. – 27.10.2019

 

Aufführungsrechte: Hartmann & Stauffacher GmbH
Eine Produktion der a.gon Theater GmbH München
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Im Staat Ozeanien: Die allmächtige Einheitspartei überwacht alles und jeden rund um die Uhr. Überall hat der große Bruder seine Augen und Ohren – zum Wohle und zur Sicherheit aller Bürger, wie die Regierung versichert. Winston Smith arbeitet im „Ministerium für Wahrheit“. Er verfälscht die Geschichtsschreibung im Sinne des Regimes, schafft alternative Fakten und sorgt dafür, dass die Bewohner Ozeaniens selbst widersprüchlichste Informationen als wahr empfinden. In Winston aber gärt es. Er kann sich der totalitären Herrschaft nicht länger kritiklos beugen und begeht ein für ozeanische Maßstäbe schlimmes Verbrechen: Er denkt selbständig und führt heimlich Tagebuch. Winston verliebt sich in seine Kollegin Julia, und beide beschließen, Kontakt zum Widerstand im Untergrund aufzunehmen. Doch die Gedankenpolizei hat sie bereits im Visier…

George Orwell schrieb den Roman 1984 anno 1948. Die gedrehte Jahreszahl gab dem rasch weltberühmt gewordenen Buch den Titel. 1948 schien es ein Blick in eine sehr weit entfernte Zukunft. Auch im realen Jahr 1984 bestand noch nicht viel Grund zur Sorge, Orwell könnte recht gehabt haben. 35 Jahre später haben wir nun allerdings um so mehr Anlass zur Sorge: Orwells Vision von der totalen Überwachung hat erschreckende Aktualität gewonnen. Man stelle sich nur vor, eine Diktatur übernähme die Kontrolle über unsere im Internet gesammelten Daten und könnte nach Belieben Persönlichkeitsprofile erstellen…