George Orwell 1984

Tournee 17. September bis 27. Oktober 2019

Schauspiel

1984

Schauspiel nach George Orwell

  • Jacques Breuer
    Jacques Breuer
    Schauspieler
  • Wolfgang Mondon
    Wolfgang Mondon
    Schauspieler

    wurde nach seinem Schauspieldiplom an der Münchner Falckenberg-Schule direkt an die benachbarten Kammerspiele engagiert. Dann folgten u.a. das Berliner Ensemble, Staatstheater Hannover, Schauspiel Frankfurt, Theater Hallesches Ufer Berlin und die Stadttheater Erlangen, Aachen und Gießen. Seit etlichem Jahren arbeitet er als freier Schauspieler und war u.a. in der TV-Serie „Verliebt in Berlin“ zu sehen.
    Für a.gon spielte er bereits in Jane Martins „Jack & Jill“ und in „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“, den Corvino in „Volpone" sowie den Bootsmann in „Das Boot".

     

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    Foto: Paolo Fsussone

Jacques Breuer
Winston Smith

Wolfgang Mondon
O’Brien

 

 

Weitere Rollen

Julia
Charrington / Syme / Martin / Mann
Goldstein

Ensemble voraussichtlich 1D 5H

 

Tournee: 17. 9. bis 27. 10. 2019

 

Aufführungsrechte: Hartmann & Stauffacher GmbH
Eine Produktion der a.gon Theater GmbH München

Im Staat Ozeanien: Die allmächtige Einheitspartei überwacht alles und jeden rund um die Uhr. Überall hat der große Bruder seine Augen und Ohren – zum Wohle und zur Sicherheit aller Bürger, wie die Regierung versichert. Winston Smith arbeitet im „Ministerium für Wahrheit“. Er verfälscht die Geschichtsschreibung im Sinne des Regimes, schafft alternative Fakten und sorgt dafür, dass die Bewohner Ozeaniens selbst widersprüchlichste Informationen als wahr empfinden. In Winston aber gärt es. Er kann sich der totalitären Herrschaft nicht länger kritiklos beugen und begeht ein für ozeanische Maßstäbe schlimmes Verbrechen: Er denkt selbständig und führt heimlich Tagebuch. Winston verliebt sich in seine Kollegin Julia, und beide beschließen, Kontakt zum Widerstand im Untergrund aufzunehmen. Doch die Gedankenpolizei hat sie bereits im Visier…

George Orwell schrieb den Roman 1984 anno 1948. Die gedrehte Jahreszahl gab dem rasch weltberühmt gewordenen Buch den Titel. 1948 schien es ein Blick in eine sehr weit entfernte Zukunft. Auch im realen Jahr 1984 bestand noch nicht viel Grund zur Sorge, Orwell könnte recht gehabt haben. 35 Jahre später haben wir nun allerdings um so mehr Anlass zur Sorge: Orwells Vision von der totalen Überwachung hat erschreckende Aktualität gewonnen. Man stelle sich nur vor, eine Diktatur übernähme die Kontrolle über unsere im Internet gesammelten Daten und könnte nach Belieben Persönlichkeitsprofile erstellen…