Tournee 8. Januar bis 10. Februar 2019

Der Greis ist heiß

Komödie von Cornelia Willinger

Der BR Komödienstadel geht auf Tournee!
  • Heide Ackermann
    Heide Ackermann
    Schauspielerin


    ist oberbayerisches Urgestein. Geboren und aufgewachsen in der Nähe von München, erhielt sie nach dem Abitur ihre Schauspielausbildung an der renommierten Schauspielschule Zerboni in München/Gauting. Nach ersten Engagements am Fränkischen Theater in Maßbach, in Ingolstadt und Detmold, kehrte sie zurück nach München und spielte dort im „Theater rechts der Isar“, im Volkstheater und in der „Komödie im Bayerischen Hof“, wo sie auch u.v.a. an der Seite von Ellen Schwiers in „Altweibersommer“ zu sehen war. Fürs Fernsehen entdeckt wurde sie 1981 von Rainer Wolffhardt für den Zweiteiler „Rumplhanni“, in dem sie die Freundin Franzi spielte. Später entdeckte man auch ihr komisches Talent. Seit vielen Jahren tritt die beliebte Schauspielerin regelmäßig im „Komödienstadl“ des Bayerischen Rundfunks auf und ist dort zu einer festen Größe geworden. 2008 sendete das Bayerische Fernsehen ein Portrait über sie: „Ernsthaft komisch – die Schauspielerin Heide Ackermann“. Heide Ackermann war auch im Bayerischen Fernsehen in der Sendung „Unter 4 Augen“ zu Gast.

     

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    Bild Copyright: Alan Ovaska

  • Winfried Hübner
    Winfried Hübner
    Schauspieler

    absolvierte sein Schauspielstudium an der Otto-Falckenberg-Schule München. Feste Engagements führten ihn nach Castrop-Rauxel, an das Bochumer Schauspielhaus und an die Vereinigten Bühnen Graz. Seit 1980 lebt er als freier Schauspieler in München und war als Gast u.a. am Münchner Volkstheater, den Münchner Kammerspielen, dem Staatstheater am Gärtnerplatz, dem Staatstheater Stuttgart, der Komödie im Bayerischen Hof sowie im Theater Rechts der Isar. Im Komödienstadel war er zuletzt in der Produktion „Allein unter Kühen“ zu sehen.

     

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  • Maria Peschek
    Maria Peschek
    Schauspielerin

    Aufgewachsen in München, macht die gelernte Kindergärtnerin eine Ausbildung zur Schauspielerin an der Otto-Falckenberg-Schule.

    Nach etlichen Theaterengagements in Landshut, Darmstadt, Wuppertal und München tritt sie 1985 zum aller ersten Mal mit ihrer Bühnenfigur Paula Pirschl in Passau beim Scharfrichterbeil-Wettbewerb auf und gewinnt auf Anhieb den zweiten Platz. 1986 dann erstes Soloprogramm „Ja wo samma denn?", 1988 und 1990 zwei gemeinsame Programme mit den Wellküren. 1991 wieder solo mit „Nachts, wenn die Peschek kommt", 1995 „Für nix und wieder nix", (ausgezeichnet mit dem AZ-Stern), 1997-98 BR-Tournee mit Michael Skasa, diverse Gastrollen am Münchner Volkstheater, 1999 „Öha! Online in die bayrische Seele" und Verleihung des Ernst-Hoferichter-Preises, durch die Stadt München. Von 2000 bis 2007 war Maria Peschek als Paula Pirschl wöchentlich jeden Donnerstag im Heimatspiegel auf Bayern2 und im Mittagsmagazin auf Bayern1 zu hören.

     

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    Foto: a.gon Theater GmbH

  • Bettina Redlich
    Bettina Redlich
    Schauspielerin

    Bettina Redlich wurde schon mit 14 Jahren in die Schauspielschule Innsbruck aufgenommen. Gleichzeitig besuchte sie die Musicalschule von Susi Nicoletti in Salzburg und wurde mit sechzehn Jahren von Claus Peymann an das Bochumer Schauspielhaus für die Uraufführung von Herbert Achternbuschs SUSN geholt.

    Ihre anschließenden Theaterengagements führten sie ans Bayerische Staatsschauspiel München, ans Münchner Volkstheater, an das Burgtheater Wien und an das Schauspielhaus Zürich. Sie spielte bei den Festspielen in Salzburg, Wunsiedel, und Telfs sowie beim Steirischen Herbst in Graz Rollen wie Kleists KÄTHCHEN VON HEILBRONN, die Ophelia im HAMLET, die Eve im ZERBROCHENEN KRUG, die Braut in Brechts KLEINBÜRGERHOCHZEIT, die Constanze in AMADEUS, die Mathilde in MATTHIAS KNEISSL und die Anna Sedlacek in DIE NACHT MIT ADOLF.

    Seit 1980 steht Bettina Redlich regelmäßig vor der Kamera und war in über 300 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Sie spielte u.a. in Serien wie MENSCH BACHMANN, Regie Wolfgang Becker, DER MILLIONENBAUER, Regie Peter Weissflog, DIE SCHÖFFIN, Regie Michael Mackenroth, DIE HAUSMEISTERIN, Regie u.a. Heide Pils, Julian Pölsler, PETER UND PAUL, Regie Kai Borsche, in Mehrteilern wie ZUG UM ZUG, Regie Wolfram Paulus oder DIE FERNSEH SAGA, Regie Julian Pölsler und DIE MANNS, Regie Heinrich Breloer.

    In Fernsehfilmen war sie u.a. zu sehen in: SEHNSÜCHTE, Regie Julian Pölsler, DIE EHRABSCHNEIDER, Regie Monika Baumgartner, GESCHICHTEN AUS DEM NACHBARHAUS, Regie Peter Weissflog.

    Sie drehte bei Jo Baier eine der Hauptrollen in dem Fernsehfilm WAMBO, bei Caroline Link in Kenia für deren oscargekrönten Kinofilm NIRGENDWO IN AFRIKA. Unter der Regie von Dagmar Hirtz drehte sie für das Fernsehspiel DER TOD IST KEIN BEWEIS, unter Oliver Hirschbiegels Regie spielte sie in DER UNTERGANG die Diätköchin Hitlers. Der Film ist mit großem Erfolg in in-und ausländischen Kinos gelaufen.

    2007 besetzte sie Jo Baier für die ältere Liesl Karlstadt in seinem Fernsehfilm „Karl Valentin und Liesl Karlstadt“. Bei Ute Wieland drehte sie 2008 den Dreiteiler „Die Rebellin“ in Prag, 

    Seit 2009 spielte sie immer wieder Gastrollen in Krimireihen und Serien, wie TATORT (mehrere Filme), KOMMISSARIN LUCAS, DER ALTE, SCHNELL ERMITTELT, SOKO DONAU/WIEN, SOKO 5113/MÜNCHEN.

    Bei Marcus H. Rosenmüller spielte sie in den drei Kinofilmen BESTE ZEIT, BESTE GEGEND, BESTE CHANCE und 2013 in dem österreichischen Kinofilm BAD FUCKING, Regie Harald Sicheritz.

    Nach längerer Abstinenz stand sie 2013 wieder auf der Bühne. Bei den Tiroler Volksschauspielen in Telfs spielte sie die Rolle der Mutter in Felix Mitterers Stück KEIN PLATZ FÜR IDIOTEN.

    Seit 2014 ist sie immer wieder unterwegs mit ihrem eigenen Programm HALT AUS, HALT AUS IM STURMGEBRAUS, ein Karl Valentin Abend.

    Bettina Redlich ist eine gefragte Synchronsprecherin. So „leiht“ sie z.B. Juliette Binoche, Selma Hajek (FRIDA) oder Queen Latifah (CHICAGO) ihre Stimme.

     

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    Bild Copyright: Karin Luebbers

  • Andreas Bittl
    Andreas Bittl
    Schauspieler

    in München geboren, absolvierte seine Schauspielausbildung 1994-97 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Es folgten Festengagements am Burgtheater Wien, Staatstheater Schwerin und dem Bayerischen Staatsschauspiel München. Seit 2002 arbeitet er frei u.a. am Schauspiel Frankfurt, Neumarkttheater Zürich, Theater Bonn, Düsseldorfer Schauspielhaus uvm. Er spielte unter der Regie von u.a. Einar Schleef, Corinna von Rad, Dieter Dorn, Thomas Langhoff, David Mouchtar-Samorai und Elmar Goerden.

     

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    Foto: Markus Wagner 

  • Annabel Faber
    Annabel Faber
    Schauspielerin

    Annabel Faber wurde vor 30 Jahren in München geboren. Als sie endlich volljährig wurde,
    besuchte sie die Schauspielschule in Innsbruck „ Schauspiel-Forum-Tirol“.
    Logischerweise folgten mehrere Auftritte auf der Bühne, wie z.B. Die Molly im Team-Theater in
    München in dem Stück Wetterleuchten (2009- 2012) . Anschliessend war sie 1 ½ Jahre
    täglich in der ZDF Serie „Herzflimmern- die Klinik am See“ zu sehen. In „Soko-München“ war sie
    die Bio Bäuerin Elisabeth, eine kranke Patientin in „In aller Freundschaft“, die Haushälterin Lizi in
    „Die Rosenheim-Cops“. Ausserdem spielte sie in dem Kino Film „Die Maßnahme“ von Alexander
    Costea, der u.a. auf dem Münchner Filmfest zu sehen war.

     

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    Bild Copyright: Ilka Hummel

  • Werner Haindl
    Werner Haindl
    Schauspieler, Regisseur

    wurde 1948 in Graz geboren und besuchte dort auch die Akademie für Musik und darstellende Kunst, die er mit Auszeichnung und Staatspreis absolvierte.

    Er wurde 1968 nach Baden-Baden engagiert. Seine nächsten Stationen waren bayerisches Staatstheater Nürnberg, niedersächsisches Staatstheater Hannover, bayerisches Staatstheater im Residenztheater München.

    Seit 1998 ist er als freischaffender Schauspieler und Regisseur tätig. Er spielte an vielen Bühnen Münchens wie z. B. Staatsoper, Prinzregententheater, Münchner Volkstheater, Komödie im Bayerischen Hof und auch immer wieder am Metropoltheater. „Daneben“ wirkte er auch in zahlreichen Fernsehspielen und Serien mit. Einige Produktionen der letzten Zeit: Der Mann mit dem Fagott, Die Tote Ohne Alibi, Soko München und die Verfilmung des Wagner-Clans. 1993 holte ihn August Everding in das Team der bayerischen Theaterakademie als Rollenlehrer, wo er bis 2011 lehrte.

    Bei a.gon spielt er in Wege mit Dir, Veronika beschließt zu sterben und König der Herzen. Außerdem führt er Regie in Esther Vilars Stück Mr. & Mrs. Nobel.

Heide Ackermann
Elisabeth Dallmeier

Winfried Hübner
Wastl Gundolf

Maria Peschek
Silvia Menardi

Bettina Redlich
Schwester Andrea

Andreas Bittl
Pfleger Norbert

Annabel Faber
Enkelin Gisi

Werner Haindl
Heinrich Dallmeier

 

Ensemble: 4D 3H

 

Inszenierung

  • Thomas Stammberger
    Thomas Stammberger
    Regisseur

    war schon als theaterbegeisterter Zwanzigjähriger Mitbegründer der Waldfestspiele auf dem Ludwigsberg in seiner Heimatstadt Bad Kötzting und knapp zehn Jahre Intendant der Festspielgemeinschaft Kötzting e.V. Als Co-Autor schuf er bayerische Fassung des Faust, der Räuber, der lustigen Weiber, des Woyzeck und der Lysistrata. Er legte den Grundstein für das Kulturfestival Begegnungen, das Kötzting 1994 bis 1996 zur „ostbayerischen Kulturhauptstadt“ (Süddeutsche Zeitung) machte. Er schrieb u.a. mit 

    Johannes Reitmeier die aktuelle Fassung der Straubinger Agnes-Bernauer-Festspiele, reorganisierte die Burgfestspiele Neunußberg und brachte als Regisseur und Autor diverse eigene Stücke auf die Bühne.

    Als freier Regisseur und Autor arbeitet er seit 1988 auch für Film und Fernsehen – in den letzten Jahren vornehmlich für ARD, ZDF, RTL und Sat1 – und steht in kleineren Rollen selbst vor der Kamera. Seit 2007 inszenierte er fast 150 Folgen der BR-Serie Dahoam ist Dahoam sowie 2009-2011 zahlreiche Folgen der ARD-Serie Marienhof. 2012-2017 leitete er den BR Komödienstadel und war beim BR redaktionell für „Bayerische Serien und Volkstheater“ verantwortlich.

     

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Bühnenbild
Heike Holder-Niedermeier

Kostüme
Heike Goritzki

 

Tournee: 8. 1. bis 10. 2. 2019

 

Aufführungsrechte: Wilhelm Köhler Theaterverlag
Produktion im Auftrag des BR durch ip media,
ww production in Kooperation mit a.gon
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Dem katholischen Altersheim „Abendrot“ droht der Besuch des gestrengen und gewinnorientierten Bischofs. Schwester Andrea (Bettina Redlich) ist in heller Aufregung. Sie will das Heim von seiner besten Seite präsentieren und seiner Exzellenz einen würdigen Empfang bereiten.

 

Schon alleine deswegen versucht sie, ihre Schützlinge – einen bunten, höchst eigensinnigen Haufen – auf Linie zu bringen. Doch der einsame Almbauer Wastl (Winfried „Waggi“ Hübner) wünscht sich nichts mehr als zu sterben, die ehemalige Schlangentänzerin Silvia (Maria Peschek) bringt gekonnt die Herzen der Männerwelt in Wallung und die begüterte Elisabeth (Heide Ackermann) zofft sich impulsiv und dynamisch mit ihrem Ehemann Heinrich (Michael Schwarzmaier), weil dieser lieber sein neues Leben in Freiheit genießen will als zu ihr ins Heim zu ziehen.

 

Andrea überfordert die Situation immer mehr, dazu kommen eigene Eheturbulenzen, und auch von Pfleger Norbert (Andreas Bittl) kann Sie keine Hilfe erwarten, da sich dieser rettungs- und zudem aussichtslos in Elisabeths abweisende Enkelin Gisi (Annabel Faber) verliebt hat. Die Situation droht zu eskalieren.

Foto: ipmedia / Julia Müller