Zweite Tournee 10. Januar – 19. Februar 2023

Krimi

Bei Anruf Mord

Ein Krimi-Klassiker von Frederick Knott mit Michel Guillaume u.a.

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Michel Guillaume
Tony Wendice

Yael Hahn
Sheila

Michael Schiller
Max Halliday

Stefan Rehberg
Inspektor Hubbard

Christian Buse
Captain Lesgate

 

Ensemble 1D 4H

 

Inszenierung

 

Kostüme

 

Bühnenbild

 

Zweite Tournee 10.1.– 19.2.2023
Tournee: 9.9. – 28.10.2021

 

Zu Gast im Hoftheater München
Bei Anruf Mord: 2.10 – 7.11.2021

 

Deutsch von Rudolf Schneider-Schelde
Original: Dial „M“ for Murder
Aufführungsrechte: AHN & SIMROCK BÜHNEN- UND MUSIKVERLAG GmbH, Hamburg
Eine Produktion der a.gon Theater GmbH München
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Ex-Tennisprofi Tony Wendice führt ein luxuriöses Leben. Leisten kann er sich das mit dem Geld seiner wohlhabenden Frau Sheila. Doch Sheila hat ein Verhältnis mit dem Krimiautor Max Halliday. Tony beschließt, seine Frau beseitigen zu lassen und ihr Vermögen zu erben.
Er heckt einen perfiden Plan aus. Es soll der perfekte Mord werden, nicht die kleinste Spur soll auf ihn als Urheber deuten. Doch der Anschlag verläuft ganz anders als geplant, und plötzlich steht Sheila vor Gericht…

Auf meisterliche Weise werden die Zuschauer in das Geschehen hineingezogen und wissen stets mehr als die Polizei. Dennoch müssen sie bis zuletzt bangen, ob nicht doch das Böse die Oberhand behält. Raffiniert und hochspannend!

Spoiler: Sheila kann den von Tony beauftragten Mörder abwehren. Dabei stirbt der Mann. Vor Gericht werden ihr Indizien vorgehalten, die nahelegen, dass sie ihn absichtlich getötet hat, und sie wird wegen Mordes zum Tode durch den Strang verurteilt. Gelangt so der Ehemann doch noch an sein Ziel?

 

Autor Frederick Knott (1916 – 2002)

geboren in Hankou, China, als Sohn englischer Missionare, entstammt eine wohlhabenden Familie. Schon früh wird seine Begeisterung für das Theater geweckt, als er Vorstellungen mit Werken von Gilbert und Sullivan besucht. Knott studiert Jura in Cambridge und gilt als außerordentlich guter Tennisspieler. Ab 1948 lebt er in West Sussex, wo er Dial M for Murder (Bei Anruf Mord) schreibt. Er benötigt 18 Monate, um den komplexen Plot zu entwickeln und hat zunächst Schwierigkeiten, einen Produzenten zu finden. Schließlich nimmt die BBC das Stück an. Die Fernsehausstrahlung Anfang 1952 ist ein großer Erfolg, und Knott kann die Filmrechte verkaufen. Im Juni 1952 zeigt das Londoner Westminster Theatre das Stück. Kritiker wie Publikum sind begeistert, Broadway-Produzenten reißen sich um die Rechte, und im Oktober ist US-Premiere. Das Stück läuft 16 Monate in New York, geht anschließend auf Tournee, wird mehrfach verfilmt und hat bis heute nichts von seiner atemberaubenden Spannung eingebüßt. Lediglich drei Stücke hat Frederick Knott geschrieben, und auch Wait until Dark (Warte bis es dunkel wird) von 1966 wird zum Welterfolg auf Bühne wie Leinwand.

7 Szenenfotos

 

Fotos: Alvise Predieri

Augsburger Allgemeine Zeitung Nördlingen
Spannung pur – durchwegs gelungene Inszenierung

Die durchwegs gelungene Inszenierung versetzt das Geschehen in die bessere englische Gesellschaft zur Zeit der Originalvorlage zurück, als Fotos noch schwarz-weiß waren, Telefone Wählscheiben hatten und Strümpfe mit Stopfgarn geflickt wurden. … Da die Geschichte in London spielt, ist es nur konsequent, dass das Stück mit reichlich britischem Humor gewürzt ist – etwa wenn Sheila „der schönste Nervenzusammenbruch“ versprochen wird. Oder wenn Krimi-Autor Max, um seine Geliebte vor dem Strang zu retten, eine irrwitzige Version des Tathergangs ausheckt – die sich am Ende als wahr erweist. Bei den Schauspielern setzt Michel Guillaume als raffinerter und kaltherziger Parvenü starke Akzente … Den beeindruckendsten Auftritt liefert der präsente Stefan Rehberg als mit allen Wassern gewaschener Inspector ab, der mit letztem Einsatz so lange nachbohrt, bis die Gerechtigkeit obsiegt. Weil die Zuschauer den handelnen Personen immer einen Schritt voraus sind, das gute Ende jedoch lange nicht in Sicht ist, bleibt die Spannung im Klösterle bis zur letzten Szene erhalten. Erst nachdem Inspector Hubbard das letzte Puzzle-Teil in Gestalt eines kleinen Schlüssels gefunden hat, werden die Darsteller mit mehreren Vorhängen und reichlich Applaus verabschiedet.
Es ist also Spannung pur, die Regisseur Stefan Zimmermann für das Münchner a.gon Theater auf die Bühne des Klösterles bringt.
Toni Kutscherauer, 18. Oktober 2021

 

op-online.de, Offenbach
Auch für Kenner spannende Inszenierung
Die Produktion der a.gon Theater GmbH aus München folgt der klassischen Filmversion in vielen Momenten. … Die Inszenierung von Stefan Zimmermann hält auch für Kenner der Geschichte die Spannung weitgehend stringent auf einem erwartungsvollen Niveau. Dazu tragen die kurzen Szenenwechsel wesentlich bei … [Nach der erzwungenen Corona-Pause] ein gelungener Einstand für die Volksbühne Maintal und ihr Publikum, der hoffentlich seine Fortführung findet.
Jürgen Gerth, 25. September 2021