Tournee 17. September bis 14. Oktober und 7. bis 28. November 2018

Tourneepremiere am 17.09.2018 im Theater Hameln

Schauspiel

Lehman Brothers.

Aufstieg und Fall einer Dynastie

Schauspiel von Stefano Massini

  • Oliver Severin
    Oliver Severin
    Schauspieler

    Nach der Schauspielausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum, bekam Oliver Severin seine erste künstlerische Prägung am Schauspielhaus Bochum. Danach folgten Engagements am Landestheater Coburg, am Alten Schauspielhaus Stuttgart, dem Stadttheater Pforzheim und dem Theater Regensburg. Zu seinem Rollenrepertoire gehören unter anderem Hamlet, Mephisto, Orest in Iphigenie auf Tauris, Franz Moor in Die Räuber und Möbius in Die Physiker. Große Erfolge feierte er auch mit Musicals wie The Rocky Horror Show, West Side Story, Der Kleine Horrorladen und Cabaret

     

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  • Paul Kaiser
    Paul Kaiser
    Schauspieler

    Der gebürtige Schweizer Paul Kaiser absolvierte erst eine Lehre als Diplomschriftsetzer, bevor er sich von 1986 bis 1990 an der Schauspielschule in Bern zum Schauspieler ausbilden ließ.
    Anschließend führten ihn diverse Engagements unter anderem an die Theater in Aachen, Graz, Lübeck, Krefeld-Mönchengladbach und nach Regensburg.

    Die Bandbreite seiner Theaterarbeit umfasst u.a. Rollen wie Ruprecht in „Der zerbrochene Krug“, Kasimir in „Kasimir und Karoline“, Graf Wetter vom Strahl in „Käthchen von Heilbronn“, Jason in „Medea“, Mackie Messer in der „Dreigroschenoper“, Adolf Eichmann, Thomas Buddenbrook, Zettel aus „Der Sommernachtstraum“ und nicht zuletzt den Alm-Öhi aus „Heidi“.

    Im Sommer 2012 wechselte Kaiser nach München, um frei und unabhängig arbeiten zu können. Aktuell ist er in vielen Stücken am Metropoltheater in München vertreten, er gastiert u.a. am Stadttheater Fürth, immer wieder bei den Luisenburg-Festspielen in Wunsiedel und ist in diversen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. So war er unter anderem 2016 im Nockherberg-Singspiel als Oberhirnrat von Horst Seehofer zu erleben. Außerdem ist er mit seinem Theater-Solo-Projekt „Dr. Wahn – Die All-umfassende Theorie der Welt“ unterwegs.

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    Bild Copyright: Janine Guldener

  • Nikola Norgauer
    Nikola Norgauer
    Schauspielerin

    Nikola Norgauer ist in Regensburg aufgewachsen und studierte Schauspiel an der Hochschule für
    Musik und Theater des Saarlandes in Saarbrücken.
    Dort gastierte sie bereits während des Studiums auch schon mit mehreren Rollen am Staatstheater.
    Nach ihrem Diplomabschluß ging sie jeweils als festes Ensemblemitglied an das Badische
    Staatstheater in Karlsruhe, das Theater Krefeld-Mönchengladbach, das Theater Ingolstadt und an
    das Theater Regensburg.
    Zu ihrer Bühnenerfahrung zählen Rollen wie Sophokles „Antigone“, Polly in der
    „Dreigroschenoper“, Elisabeth in „Der Vorname“, Emmi in „Gut gegen Nordwind“, Frau Marthe im
    „Zerbrochnen Krug“, Gerlinde in „Eisenstein“, die Haslingerin in "Der verkaufte Großvater" und Clotilde in "Das Abschiedsdinner", um nur ein paar wenige zu nennen.
    2004 erhielt Nikola Norgauer den Rheinischen Theater-Oscar für die beste schauspielerische
    Leistung und 2012 wurde bei den Bayerischen Theatertagen für „Eisenstein“ der Ensemblepreis verliehen.
    Nach vielen Jahren im Festengagement hat sich Nikola Norgauer dafür entschieden, als
    Schauspielerin frei zu arbeiten und spielt u.a. am Metropoltheater in München, am Theater
    Kaiserslautern, am Stadttheater Fürth und bei den Luisenburgfestspielen in Wunsiedel.
    Außerdem ist sie auch immer wieder in diversen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, so z.B.
    im „Tatort“, „Um Himmels Willen“, „München 7“, „Hubert und Staller“, bei den "Rosenheim Cops" und man kennt sie als "Ursula von der Leyen" vom Nockherberg unter der Regie von Marcus H. Rosenmüller.

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    Bild Copyright: Janine Guldener

  • Konstantin Gerlach
    Konstantin Gerlach
    Schauspieler

    ist gebürtiger Wiesbadener und lebt seit 2009 in Wien. Nach Abschluss der Schule in England begann er seine Schauspielausbildung und hat seitdem in ganz Österreich Theater gespielt. Er ist immer wieder in Film und Fernsehen zu sehen, unter anderem im James-Bond-Film „Spectre“.

    Konstantin Gerlach war bei a.gon bereits sehr erfolgreich mit "Das Boot" und mit "Paulette - Oma zieht durch" auf Tournee.

     

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Oliver Severin

Paul Kaiser

Nikola Norgauer

Konstantin Gerlach

N.N.

N.N.

 

ENSEMBLESTÜCK: keine Rollennamen

Ensemble: 1D 5H

 

Inszenierung

  • Johannes Pfeifer
    Johannes Pfeifer
    Regisseur, Schauspieler

    Theater:

    2003-2004
    Theatergastspiele Kempf, München:
    Trivellin in Doppelte Verführung von P. C. de Marivaux, Regie: Stefan Zimmermann
    Ralph Austin in Schmetterlinge sind frei (WH)
    Die Komödie, Frankfurt:
    Walter Riemann in Der keusche Lebemann von F. Arnold / E. Bach, Regie: Jörg Fallheier

    2002-2003
    die scene München:
    Regieassistenz bei Die Zimmerschlacht von M. Walser, Regie: Nikolaus Paryla
    Theatergastspiele Kempf, München:
    Ralph Austin in Schmetterlinge sind frei von L.Gershe, Regie: Michael Rossié
    Stadttheater Bruneck:
    Henri in Drei mal Leben von Y. Reza, Regie: Carsten Bodinus

    2001-2002
    Die Komödie, Frankfurt:
    Tony in Die Wochenendkomödie von J. u. S. Bobrick, Regie: Jörn Fallheier
    Robin McFee in Heirat Wider Willen von L. Roman, Regie: Stefan Zimmermann
    1. Tiroler Dramatikerfestival, Tiroler Volksschauspiele Telfs (Koproduktion):
    Karl Valentin in Lang lebe Valentins Hut von W. Groschup, Regie: Martin Walch

    1999-2001
    Komödie im Bayerischen Hof, München und Münchner Tournee:
    Manfred Mayer in Zurück zum Happy End von F. Pinkus, Regie: Carsten Bodinus
    Monsieur Marquis in Talisman von J. N. Nestroy, Regie: Nikolaus Paryla

    1994-1999
    Theater Hellbronn, wichtigste Rollen:
    Fabrizio in Mirandolina von C. Goldoni, Regie: Franz Bäck
    Mitch in Endstation Sehnsucht von T. Williams, Regie: Bernhard Karl
    Wurm in Kabale und Liebe von F. Schiller, Regie: Carsten Bodinus
    Plutzerkern in Talisman von J. N. Nestroy, Regie: Franz Bäck
    Lazar in Herbst (UA) von M. Lerner, Regie: Klaus Wagner
    Agostin in Fracasse(Musical) von Lequoc/Segonzac, Regie: Peter Lotschak
    Tell in Wilhelm Tell, F. Schiller, Regie: Johannes Klaus
    Troughton/Stanley Gardener in Taxi, Taxi von R. Cooney, Regie: Paul Bäcker
    Onkel Heinrich in Das Feuerwerk von Charell/Amstein/Burkhart, Regie: M. Woelffer
    Bustorius in Der Bauer als Millionär von F. Raimund, Regie: J. Schwalbe
    Muhammed in Die Vergewaltigung (UA) von S. Wannus, Regie: Johannes Klaus
    1/3 Knusperhexe in Hänsel u. Gretel (Musical) nach E. Humperdinck, Regie: Madeleine Lienhard

    1991 - 1994 
    Gastverträge bei: Tiroler Volksschauspiele Telfs, Innsbrucker Kellertheater, Tiroler
    Landestheater Innsbruck, Münchner Volkstheater

    1990 - 1993 
    Schauspielschule des Innsbrucker Kellertheaters


    außerdem:

    2003 
    Hörspiel für RAI Bozen: Die Störung. M. Obexer

    2000 - 2002 
    freier Dozent am Schauspielforum Tirol

     

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    Foto: Marina Maisel, a.gon Theater München

 

Bühnenbild

  • Peter Schultze
    Peter Schultze
    Bühnenbildner, Kostüm
    Bühnen- und Kostümbildner, Theatermaler 
    Der gebürtige Münchener besuchte von 1991-1993 die Schule für Bildende Kunst in München und beendete 1996 seine Ausbildung zum Theatermaler an der Bayrischen Staatsoper. Auf verschiedene Praktika an der Staatsoper folgte ein Studium für Bühnen- und Kostümgestaltung am renommierten Mozarteum in Salzburg. Seit 2006 arbeitet Peter Schultze als Bühnen- und Kostümbildner am Bayerischen Staatsschauspiel München. 2007/2008 war er Gastdozent für CAD in der Bühnenbildklasse der Akademie der Bildenden Künste München.

    Arbeiten
     
    Peter Schultze arbeitet seit vielen Jahren kontinuierlich an der Münchner Staatsoper und dem Münchner Staatsschauspiel, wo er u.a. langjähriger Assistent des legendären Bühnenbildners Jürgen Rose war. Er hat gearbeitet mit Regisseuren wie: Thomas Langhoff, Dieter Dorn, Jörg Hube, Elmar Goerden, Stefan Hunstein, Urs Widmer u.v.a. In den letzten Jahren entstanden eigene Ausstattungen für die Bayerischen Staatstheater u. a. : „Ein Monat in Dachau“, „Himmel sehen“, „Offener Vollzug“ (Gerhard Polt), „Gesellschaft“ (Beckett), „Erdbeeren im Winter“ u.a.
    Für a.gon stattete er bereits „Der Seefahrer“ (Hauptdarsteller Jürgen Prochnow) aus, außerdem besorgte er die Ausstattung und die Multimedia-Elemente der Moltke-Briefe-Lesung „Als bliebe ich am Leben“ und die Ausstattung der a.gon Inszenierung von „König Ödipus

 

Tournee: 19. 9. bis 14. 10.  und  7. bis 28. 11. 2018

 

Deutsch von Gerda Poschmann-Reichenau
Aufführungsrechte: Per H. Lauke Verlag Hamburg
Eine Produktion der a.gon Theater GmbH München

2008 meldet die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz an. Der größte Unternehmenscrash in der US-Geschichte erschüttert weltweit die Finanzmärkte. Der Name Lehman wird zum Symbol eines ungezügelten, dem Untergang geweihten Kapitalismus. Vorausgegangen ist ein 150-jährige Firmengeschichte, die mit der Emigration dreier Brüder aus einem Dorf bei Würzburg beginnt. Das Stück erzählt vom atemberaubenden Aufstieg der Lehman-Brüder zur Dynastie. Von den Anfängen im Tuchwarenhandel, von der Gründung der eigenen Bank, vom Weg an die Spitze der New Yorker Finanzwelt. 150 Jahre Lehman Brothers, das heißt auch 150 Jahre Kapitalismus made in USA: die Erfindung der Jeans, das Entstehen der New Yorker Börse, die Investitionen in den Krieg, der Bau des Panamakanals, die Erfolge der Unterhaltungsindustrie. Hier wird erlebbar, wie in einem Spiel mit einfachen Regeln das Gewinnstreben Einzelner den Einsatz für alle erhöht. Wie immer waghalsigere Geschäfte nicht nur das eigene Schicksal gefährden, sondern ein ganzes System ins Wanken bringen. Ein spannender Abend, der die subjektive Sicht der Handelnden miterlebbar macht.

Grandiose Premieren in Dresden, Köln, Linz, Luzern, Hannover und München!

Das Stück wurde am 30. November 2015 im Piccolo Teatro Grassi in Mailand in der Kategorie „Bestes neues italienisches Stück“, als „Beste Produktion des Jahres“ ausgezeichnet.

Enorm, tollkühn, nie dagewesen!

Wie ein moderner Brecht.

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