Tournee 21. März bis 18. April und 24. April bis 5. Mai 2019

Schauspiel

Hautnah

Schauspiel von Patrick Marber

  • Michel Guillaume
    Michel Guillaume
    Schauspieler
    Der Star aus der ZDF Serie 
    »SOKO 5113«

    Geboren 1967 in München, wurde Michel Guillaume bereits mit 14 Jahren für die »Leutersbronner Geschichten« engagiert. 

    Nach der Schauspielausbildung in München spielte er unter der Regie von Hans Joachim Heyse die Rolle des Andrei in »Andorra« bei den Festspielen in Mayen und ging – ebenfalls mit Heyse – in der Rolle des Octavian in »Julius Caesar« auf Tournee. 

    Seit 1992 kennen die Fernsehzuschauer Michel Guillaume als Kommissar Theo Renner in der Serie »SOKO 5113«, für die er in immer neuen Fällen ermittelt.

    Bei a.gon war er 2006 als Mellersh Wilton in der ersten Tournee der äußerst erfolgreichen romantischen Komödie »Verzauberter April« zu sehen.

    Theater (Auswahl)
     
    1987
    „Meine Dicke Freundin“ 
    Regie: G. Vespermann 
    Theater: Kleine Freiheit München
    1989
    „Julius Caesar“
    Rolle: Octavian 
    Regie: H. Heyse  
    Tournee in D, A, CH 
    1989
    „Andorra” 
    Rolle: Andry
    Regie: H. Heyse
    Sommerfestspiele in Mayen, Bayern
    1989 
    „Das Leben beginnt...“ 
    Regie: D. Dorn 
    Theater: Kleine Freiheit München
    2006
    „Verzauberter April“
    Regie: S. Zimmermann 
    Theater: a.gon münchen
    Tournee D, A, CH
    Film (Auswahl)
     
    1988 
    „Das schreckliche Mädchen“ 
    Regie: M. Verhoeven
    Sentana-Film, München  
    Oscar-Nominierung 
    1989
    „Manuel“ 
    Regie: B. Moorse
    Barbara Moorse Produktion 
    1989 
    „Flammenzeichen“ 
    Regie: F. Seitz
    Seitz-Produktion
    1990 
    „Keep on Running“ 
    Regie: H. Dressler
    Royal-Film München
    1992 
    „Exyt” 
    Regie: P. Grandel
    Filmhochschule München
    Fernsehen (Auswahl)
     
    1982 
    „Leutersbronner Geschichten“ 
    Regie: H. Grießmeier 
    Bavaria-Film München
    1984 
    „Wie das Leben spielt“
    Regie: P. Weck
    Bavaria-Film München
    1985
    „Verkehrsgericht“ 
    Regie: R. Essberger 
    Televersal Hamburg
    1986 
    „Peng du bist tot“
    Regie: Wolfgang Panzer 
    WDR
    1990
    „Löwengrube“ 
    Regie: Rainer Wolfhardt
    Tellux-Film München
    1990
    „Vera Wesskamp“
    Bavaria Film München
    1991
    „Die zweite Heimat“ 
    Regie: E. Reitz
    Edgar Reitz–Film
    1991
    „L’Impure“
    Telefrance Kuba
    1992-96
    „SOKO 5113“ 
    Regie: T. Nickel, K. Borsche, J. Ötzmann u.v.a.
    Elan-Film München (43 Folgen)
    1994
    „Ein Fall für Sudmann“ 
    Regie: T. Nickel
    Elan-Film München (12 Folgen + Pilot)
    1994
    „Weißblaue Geschichten“ 
    Regie: J. Weißflog
    AV-2000 Köln
    1994
    „Aber Ehrlich“
    Frankfurter Filmproduktion
    1995
    „Kriminaltango“ 
    Regie: P.Patzak
    Elan-Film
    1995
    „Solo für Sudmann“
    Elan-Film
    1995
    „Der Drahtzieher“ 
    Regie: Meyer-Gobrügge
    Pro 7 / Kino
    1996
    „Geisterstunde“ 
    Regie: R. Matzutami
    Engram Pictures München
    1999
    „Küstenwache“ 
    Regie: C. Lang
    1997- heute
    „SOKO 5113“ 
    Regie: M. Zens, P. Adam, C. Lang, G. Behrens, S. Ceverin u.v.a. 
    UFA München
    2002 
    „Wilder Kaiser“ 
    Regie: Peter Weißplog

     

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    Foto: Sabina Radtke
  • Julia Dahmen
    Julia Dahmen
    Schauspielerin

    Julia Dahmen, bekannt aus den beliebten Fernsehserien „Alle meine Töchter“, „Marienhof“, „Sturm der Liebe“, „Traumschiff“ und vielen anderen mehr, stammt aus einer wahren Schauspielerdynastie und ist bereits in fünfter Generation Schauspielerin. Schon ihr Großvater, Josef Dahmen, war in den 70ern der erste Kommissar des Deutschen Fernsehens in der Serie „Polizeifunk ruft“.

    Julia Dahmen ist 1977 als Tochter des Schauspieler Ehepaares, Karlheinz Lemken („Die Kommissarin“ mit Hannelore Elsner) und Andrea Dahmen („Cliff Dexter“), der Tochter von Josef Dahmen und Gisela von Collande, in Hamburg geboren. Daher gibt es für sie nie eine andere Option, ebenfalls den Schauspielberuf zu ergreifen. So spielt sie bereits mit 9 Jahren an der Seite ihres Vaters eine Episodenrolle als seine Tochter in einer Folge von „Aktenzeichen XY ungelöst“. Mit 16 Jahren bekommt sie nach mehreren Casting Durchläufen die Zusage für die Rolle der rebellierenden Tochter Sylvie Sanwaldt in der ZDF Vorabendserie „Alle meine Töchter“, die sie nach ihrer Mittleren Reife am Gymnasium an der Seite von Jutta Speidl und Günther Mack, sechs Jahre auf dem Bavariafilmgelände in München Grünwald, spielt. Parallel dazu absolviert sie in ihren drehfreien Monaten ihre Schauspiel- und Musical Ausbildung an der Stage School in Hamburg.

    Es folgten weitere Hauptrollen in Serien wie „Gegen den Wind“, „Der Bulle von Tölz“, „Das Traumschiff“, „Derrick“, „Ein Fall für Zwei“, „Soko 5113“ und viele mehr... Mit Anfang 20 zieht es sie ans Theater.
 An den Kammerspielen Landshut gibt sie ihr Debut und spielt diverse Klassiker und moderne Stücke. Von 2004 bis 2011 dreht sie in München, die tägliche Serie „Marienhof“, in der sie die vielschichtige und psychisch labile Rolle der Constanze Riemer verkörpert.

    Zwischen 2012 und 2015 steht sie erstmalig mit ihrem Vater, Karlheinz Lemken, auf der Bühne. Mit dem Kriminalstück „Das Verhör“ feiert sie in Augsburg erfolgreich die Premiere. Das Stück wird auf Grund seines großen Erfolges an die „Komödie im Bayerischen Hof“ nach München geholt. Es folgen einige Tournee Zeiträume, sowie 4 Wochen Ensuite Vorstellungen am Haus. Nach einer mehrwöchigen Gastrolle als spanische Auftragskillerin, Leonora Lopez im Herbst 2015 in der erfolgreichen ARD-Telenovela „Sturm der Liebe“ engagiert sie das ZDF 2016 erneut für „Das Traumschiff“ , Folge: Macao, für das Julia Dahmen insgesamt 8 Wochen in der Südsee und in Hongkong dreht.

    Als Synchron Sprecherin spricht sie u.a. 2016 die weibliche Hauptrolle in dem skandinavischen Kinobestseller „Ein Mann namens Ove“ und sichert sich damit weitere Folgeaufträge.

    Aktuell arbeitet Julia Dahmen neben ihrer Schauspiel- und Sprechertätigkeit außerdem als Gastautorin u.a. für das Sofitel Lifestyle Magazin „Magnifique“, in dem sie Prominente und Künstler portraitiert und über besondere Persönlichkeiten berichtet.

     

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Michel Guillaume
Dan

Julia Dahmen
Anna

N.N.
Alice

N.N.
Larry

Ensemble: 2D 2H

 

Inszenierung

  • Markus Völlenklee
    Markus Völlenklee
    Regisseur, Schauspieler

    Markus Völlenklee ist Schauspieler, Regisseur und leitet die Tiroler Volksschauspiele in Telfs.

    Er wurde in Innsbruck geboren, absolvierte seine Schauspielausbildung von 1973 bis 1976 am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Sein erstes Engagement führte ihn im selben Jahr ans Volkstheater Wien. Seitdem hat der begeisterte Theaterschauspieler an fast allen namhaften deutschen und österreichischen Bühnen mit so renommierten Regisseuren wie Andrzeij Wajda (1992 bei den Salzburger Festspielen), Ruth Drexel (bis 2002 am Münchner Volkstheater), über Jahre hinweg auch mit Katharina Thalbach (1990 Thalia Theater Hamburg und Berliner Schillertheater sowie 1999 am Maxim Gorki Theater in Berlin), Jürgen Flimm (1982 Schauspiel Köln) und Jérôme Savary (1996 Thalia Theater Hamburg) gearbeitet.

    Markus Völlenklee führt auch selbst Regie, etwa 1994 am Bremer Theater bei „Herr Paul“, von Tankred Dorst. Er inszenierte 2016 für a.gon (im Auftrag des Bayerischen Rundfunks und der ip|media marketing GmbH) mit großem Erfolg den Komödienstadel "Göttinnen weißblau". Dazu führt er regelmäßig Regie bei den Tiroler Volksschauspielen.

    1988 drehte er mit Tony Curtis, George Tabori, Karin Baal und Katharina Thalbach „Der Passagier - Welcome to Germany“ (Regie: Thomas Brasch) und 1996 hatte er eine Gastrolle an der Seite von Heike Makatsch in Peter Sehrs Film „Obsession“ sowie 1999 in der Fernsehserie „Die Strandclique“.

    Ab Frühjahr 2001 feierte Markus Völlenklee am Münchner Volkstheater in der Hauptrolle des jüdischen Schauspielers Arthur Kirsch, der von den Nazis aus dem Theater gejagt und unerkannt als ‚Arier aus Tirol‘ wieder zurückkehrt, sensationelle Erfolge - und zwar in dem Drama „ln der Löwengrube“ von Felix Mitterer (Inzenierung: Jörg Hube). An der Komödie am Kurfürstendamm in Berlin spielte er zuletzt im "Raub der Sabinerinnen" an der Seite Katharina Thalbachs.

    Für a.gon war er als kernig-bayerischer Hofbauer in Ludwig Thomas „Die Witwen“ auf Tournee, ebenfalls war er mit "Volpone" in der Hauptrolle Mosca unterwegs.

 

Tournee: 21. 3. bis 18. 4. und 24. 4. bis 5. 5. 2019

 

Aufführungsrechte: Rowohlt Theaterverlag Reinbek
Eine Produktion der a.gon Theater GmbH München

Ein Reigen moderner Großstädter. Der erfolglose Schriftsteller Dan verliebt sich Hals-über-Kopf in die halb so alte Ausreißerin Alice. Dan verlässt für Alice seine Freundin. Doch ein Jahr später reizt ihn die Fotografin Anna. Die aber lässt Dan abblitzen. Daraufhin gibt Dan sich in einem Dating-Portal als Anna aus und flirtet mit dem Dermatologen Larry. Er arrangiert ein Treffen zwischen Larry und Anna. Unerwarteterweise verstehen sich die beiden sehr gut und heiraten sogar. Doch auch dieses Glück ist nicht von Dauer – Anna beginnt doch noch ein Verhältnis mit Dan…

Zentrale Themen von „Hautnah“ sind Wahrhaftigkeit und Liebe. Den meisten der Charaktere ist die Wahrheit sehr wichtig, und alle träumen von der großen Liebe. Allerdings führt die Unvereinbarkeit ihrer Wünsche nach Liebe, Sex und Aufrichtigkeit immer wieder zu ungewollten Wendungen. Hautnahes Theater über die Wechselfälle der Liebe – aus weiblicher wie aus männlicher Sicht.

„Hautnah“, ein Stück der neueren britischen Dramatik, hatte 1998 an den Münchner Kammerspielen deutschsprachige Erstaufführung. Schon damals wurde Patrick Marbers Stück durchweg begeistert aufgenommen und ist bereits heute zu einem zeitlosen Klassiker der Moderne auf deutschen Stadt- und Staatstheaterbühnen avanciert.

 

„Mit schnellen .. und unkomplizierten Texten haben junge britische Dramatiker enormen Erfolg: „Hautnah“ und „Zerbombt“ sind auch auf deutschen Bühnen die Renner der Saison.“
(Spiegel Online)

 

Von der Lebensnähe und der rebellischen Energie britischer Stücke profitieren auch die deutschsprachigen Theater. Die ansonsten stark shakespearelastigen Münchner Kammerspiele etwa erreichen mit der Erfolgsproduktion von „Hautnah“ […] Zuschauer, die sich im Theater seit Jahren gelangweilt haben.“
(Spiegel Online)

 

Das Stück wurde schon mit Hollywood-Starbesetzung verfilmt. Auf der Leinwand aber verpufft vieles, was einem im Theater den Atem verschlägt.“
(Frankfurter Allgemeine Zeitung)

 

Zitate aus dem Stück „Hautnah“

 

Alice:  Der blödeste Satz, den es gibt. „Ich habe mich verliebt“ – als wäre das keine Entscheidung. Es gibt einen Moment. Keine Ahnung, wann der Moment für Sie kam, aber garantiert gab’s ihn.

Anna:  Ja, gab es.

Alice:   Sie haben sich nicht verliebt, Sie haben der Versuchung nachgegeben.

Anna:  Na ja, Sie haben sich auch in ihn verliebt.

Alice:   Nein, ich habe mich für ihn entschieden. Ich habe in seine Aktentasche geschaut und dieses … Sandwich … entdeckt, und ich dachte: „Ich widme all meine Liebe diesem wunderbaren Mann, der die Kruste abschneidet.“ Ich habe mich nicht verliebt, ich habe mich entschieden.

 

Dan:    Wenn ich zurück bin, sag mir bitte die Wahrheit.

Alice:   Warum?

Dan:    Weil ich süchtig nach ihr bin. Weil wir ohne sie Tiere sind.

 

Dan:    Ich liebe dich. 

Alice:   Zeig’s mir. Wo ist diese „Liebe“? Ich kann sie nicht sehen, nicht anfassen, nicht fühlen. Hören, ja, ich kann ein paar Worte hören, aber was bringen mir deine leicht dahingesagten Worte?

 

Anna:  Liebe langweilt dich.

Dan:    Nein, sie enttäuscht mich.

 

Anna:  Stehst du auf sie?

Larry:  Na klar. Auf dich aber mehr.

Anna:  Warum?

Larry:  Du bist eine Frau… Sie ist ein Mädchen. Sie hat die debile Schönheit der Jugend, aber sie… verbirgt was.

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