Tournee 2. Februar bis 3. März 2018

Schauspiel

Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe

Schauspiel von Peter Hacks (Gastspiel des Renaissance-Theaters Berlin in Originalbesetzung)

  • Anika Mauer
    Anika Mauer
    Schauspielerin

    wurde in Bernau bei Berlin geboren. Noch während ihrer Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch wurde sie an das Theater Bremen engagiert. 2001 erhielt sie den Kurt Hübner Preis für herausragende schauspielerische Leistungen und wurde zu einer der Bremer Persönlichkeiten des Jahres gewählt. Von 2001 bis 2005 gehörte sie dem Ensemble des Deutschen Theaters Berlin an. Seitdem ist sie freischaffend und arbeitet in Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf und Wien. In Berlin spielte sie u. a. 2011 in der Uraufführung von Udo Lindenbergs Hinterm Horizont im Theater am Potsdamer Platz in der Premierenbesetzung und in Williams’ Endstation Sehnsucht im Berliner Ensemble. Sie arbeitete u.a. mit den Regisseuren Thomas Langhoff, Michael Thalheimer und Jürgen Flimm zusammen. Kinofilme drehte sie u.a. mit Marco Kreuzpaintner und Jens Jensson sowie Serien mit Søren Kragh-Jacobsen und Peter Patzak. Gemeinsam mit dem Pianisten Dietmar Loeffler präsentiert sie Opium für alle, mit Chansons u. a. von Brecht, Mehring, Holländer und Weill.

     

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    Foto: Martina Denker

Anika Mauer
Charlotte von Stein

 

Inszenierung: Johanna Schall

 

Bühnenbild: Horst Vogelgesang

 

Kostüm: Petra Kray

 

Tournee 2. 2. bis 3. 3. 2018
Aufführungsrechte: Drei Masken Verlag München
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Einer der erfolgreichsten Theatertexte aller Zeiten,
inszeniert von der Brecht-Enkelin Johanna Schall
Weimar 1786: Nach zehn scheinbar in Eintracht verlaufenen Jahren verlässt Goethe die Stadt. Über Nacht, heimlich, ohne Abschied oder Erlaubnis. Charlotte von Stein, seine Geliebte, sieht sich nun mit ihren Gefühlen und den Vorwürfen ihres Gatten konfrontiert.
Das ist die Szenerie für einen der „faszinierendsten Monologe, die in deutscher Sprache nach 1945 geschrieben worden sind“ (Frankfurter Rundschau). Das Publikum erlebt den Dichterfürsten aus einer erfrischend anderen Perspektive, wird er doch statt von Historikern von einer gleichermaßen liebenden wie verletzten Frau beschrieben: Goethe, der eitle Zeitgenosse, der Hypochonder, der Versager in der Liebe, der sich nur darauf versteht, seine Abenteuer literarisch auszubeuten…
Sich selbst sieht Charlotte von Stein als diejenige, die aus einem Sturm-und-Drang-Flegel einen einigermaßen brauchbaren Menschen gemacht hat.

Dies ist einer der erfolgreichsten Theatertexte des 20. Jahrhunderts (gespielt an rund 200 deutschen Theatern und in 21 Ländern der Welt). Hier inszeniert von der Brecht-Enkelin Johanna Schall und dargeboten von einer der beeindruckendsten Schauspielerinnen unserer Tage – Anika Mauer.

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