Dritte Tournee 3. April bis 14. Mai 2018

Schauspiel

Deutschstunde

Schauspiel in sieben Bildern von Stefan Zimmermann, nach dem Roman von Siegfried Lenz

— a.gon Uraufführung —

  • Max Volkert Martens
    Max Volkert Martens
    Schauspieler

    aus Schleswig-Holstein stammend, begann seine klassische Theaterlaufbahn nach dem Schauspielstudium an der Staatlichen Hochschule für darstellende Kunst Stuttgart bei den Regisseuren Hans Neuenfels und Peter Palitzsch an den Städtischen Bühnen Heidelberg und dem Staatstheater Stuttgart in den Jahren 1969/70. Erste Aufmerksamkeit erlangte er durch seine Darstellung der jugendlichen Hauptrolle in der Deutschen Erstaufführung von John Hopkins „Finde Deinen Weg allein“. Spätere Engagements führten ihn nach Essen, an das Düsseldorfer Schauspielhaus, ans Residenztheater München, ans Staatstheater Hannover, zu Pina Bausch in Wuppertal, ans Berliner Schillertheater und an die Freie Volksbühne (West). Nach frühen Shakespeare-, Molière-, Goethe-, Kleist-etc.-Rollen stellten mehr und mehr die zeitgenössischen Autoren für ihn die interessanteren Aufgaben. „Seine“ Autoren sind David Mamet („Hanglage Meerblick“, „Edmond“ ), Jasmina Reza („Dreimal Leben“), Tankred Dorst („Merlin“ und „Die Villa“), Botho Strauß („Bekannte Gesichter, gemischte Gefühle“, „Der Park“) Harvey Fierstein („Torch-Song-Trilogy“) u.a.m. Seine Regisseure bei diesen Arbeiten waren u.a. Volker Hesse, Johannes Schaaf, Rolf Stahl, Walter Bockmayer, Fred Berndt.

    Seit Mitte der 1970er Jahre arbeitet er ebenso regelmäßig vor der Kamera, seinen ersten Film drehte er unter der Regie von Wolfgang Petersen („Die Stadt im Tal“). Danach folgten zahlreiche TV-Produktionen unter namhaften Regisseuren wie Peter Beauvais, Oswald Döpke, Marianne Lüdcke („Der schöne Mann“), Walter Bannert, Erwin Keusch. Durch Serien wie „Tatort“ oder „Ein Bayer auf Rügen“ oder auch „Alarm für Cobra 11“ wurde Martens sehr populär.

    Mit den Stücken „Der Weibsteufel“, „Romantische Komödie“ und „Honor“ war er erfolgreich auf Tournee.
    Genauso intensiv betreibt er sein „Steckenpferd“: Arbeit für den Hörfunk, Live-Lesungen und Hörbücher. Auch hier sind es die modernen Autoren, die ihn besonders reizen. „Jahrestage“ von Uwe Johnson, „Das sterbende Tier“ oder „Die Demütigung“ von Philip Roth, „Der Mann im Dunkel“ und „Reisen ins Skriptorium“ von Paul Auster und mehrere Romane von Maarten t'Hart – aktuell: „Unterm Scheffel“ und viele mehr sind hochgelobte Hörbücher.

     

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    Fotos:  a.gon München

  • Georg Stephan
    Georg Stephan
    Schauspieler

    Georg Stephan, aufgewachsen in Berlin, studierte Schauspiel an der
    Bayerischen Theaterakademie und der Hochschule für Musik und Theater in
    München. Das Studium schloss er mit dem Diplom und Auszeichnungen ab. Es
    folgten Engagements an mehreren Stadttheatern, daneben entstanden
    Arbeiten für die freie Szene in Berlin und in Hamburg. Am Deutschen
    Schauspielhaus in Hamburg spielte er die männliche Hauptrolle in Ödön von
    Horváths Stück „Glaube Liebe Hoffnung“. Auch in Kino- und
    Fernsehfilmproduktionen ist er zu sehen, so in der Titelrolle des von ZDF und
    arte koproduzierten Films über das Leben des Sonnenkönigs Ludwig XIV von
    Frankreich.

  • Benedikt Zimmermann
    Benedikt Zimmermann
    Schauspieler

    stammt aus München und hat dort 2012 sein Schauspielstudium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding mit dem Diplom abgeschlossen. Mit seinem Jahrgang gewann er den Bayerischen Theaterpreis 2012 für das beste Ensemble; in der preisgekrönten Inszenierung von Georg Büchners Woyzeck spielte er den Doktor.
    Das erste Engagement führte ihn an das Stadttheater Erlangen, wo er zwei Jahre als festes Mitglied des Ensembles in vielen Produktionen zu sehen war. Unter anderem war er auch als Pianist tätig, so z.B. in Der große Gatsby, in dem er die Rolle des George Wilson spielte und zwischen Orchestergraben und Bühne wechselte. Das Stück wurde im Jahr 2013 von der Stadt Erlangen mit einem Preis ausgezeichnet. 
    Neben seiner Theaterarbeit spielt Benedikt auch immer wieder Fernsehrollen, etwa in München 7 (Regie: Franz Xaver Bogner – ARD) oder in Die Gruberin(Regie Thomas Kronthaler – ZDF).  

     

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  • Michael Althauser
    Michael Althauser
    Schauspieler

    ist Schauspieler und Sprecher. Zu seinen bisherigen Theaterstationen zählen Nürnberg, Erlangen, Hof, Heidelberg und natürlich München. Wichtige Regisseure waren Hansjörg Utzerath, Stefan Otteni, Hans Hirschmüller und Jörg Hube. Klassikfans ist er auch als langjährige Stimme beim Bayerischen Rundfunk bekannt. Mit a.gon war er erstmals in der Spielzeit 2012/13 als Bote / Priester in König Ödipus auf Tournee.

     

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    Foto: Janine Guldener
  • Georg Luibl
    Georg Luibl
    Schauspieler

    ist Schauspieler und Regisseur. Zu seinen Stationen gehören u.a. das Residenztheater München, das Düsseldorfer Schauspielhaus, die Staatstheater Kassel und Wiesbaden, das Münchner Volkstheater und die Städtischen Bühnen Bielefeld. Als Gast spielte er er u.a. in Bremerhaven, Freiburg, Dortmund, und zuletzt häufiger in Luxemburg und bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen. Mit a.gon war er in Volpone – Der Fuchs von Venedig, LiebesträumeKönig ­Ödipus und Deutschstunde auf Tournee.

     

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    Foto: a.gon Theater München

Max Volkert Martens
Max Ludwig Nansen

Georg Stephan
Siggi Jepsen

N.N.
Jens Ole Jepsen

N.N.
Ditte Nansen ǀ Gudrun Jepsen

Benedikt Zimmermann
Wolfgang Mackenroth ǀ Hinnerk Timmsen

N.N.
Hilke Jepsen

Michael Althauser
Direktor Himpel ǀ Okko Brodersen ǀ General Tate

Georg Luibl
Karl Joswig ǀ Dr. Gripp ǀ Landeskommissar

N.N.
Klaas Jepsen ǀ Kurt Nickel ǀ Mann

 

Inszenierung

  • Stefan Zimmermann
    Stefan Zimmermann
    Regisseur

    www.stefanzimmermann.de

     

    Mehr als 30 Jahre Theatererfahrung
    bringt der Regisseur und a.gon-Gründer Stefan Zimmermann mit, und rechnet man seine ersten Bühnen-Auftritte als Kind mit, dann sind es schon über 40 Jahre. Nach der Schauspielausbildung und ersten Rollen (u.a. Stadttheater Aachen, Staatstheater München, Tourneen, Freilichtspiele und viele TV-Rollen) wechselte er nach Assistenzen bei Ingmar Bergman, George Tabori, August Everding und Fritz Muliar früh in das Regiefach.

    Ob in Frankfurt a.M., Stuttgart, Köln, München, Berlin oder auf Tournee: Die „Dramatischen Werke“ von Loriot wurden unter seiner Regie zu immer neuen Bühnenerfolgen. 2008, anlässlich seines 85. Geburtstags, ließ es sich der legendäre Vicco von Bülow nicht nehmen, Stefan Zimmermann die Jubiläums-Inszenierung seiner Werke am Berliner Schiller-Theater anzuvertrauen. Loriot besuchte selber die Proben. Die letzte Loriot-Inszenierung entstand 2012 am Frankfurter Fritz-Rémond-Theater, an dem 1989 auch die erste Inszenierung der „Werke“ entstanden war.

    Weitere Gastinszenierungen führten den Regisseur an die Kammeroper Wien, das Volkstheater München, Gasteig München, Landestheater Schwaben, Stadttheater Heilbronn, Komödie im Bayerischen Hof München, Fritz-Rémond-Theater Frankfurt, Komödie Frankfurt, Metropol-Theater München, die Schauspielbühnen in Stuttgart und an die Komödie am Kurfürstendamm Berlin. (z.B. „Ein seltsames Paar“ mit Heiner Lauterbach, Uwe Ochsenknecht u.a.)

    2002 gründeten Iris von Zastrow und Stefan Zimmermann das a.gon Theater mit der Inszenierung „Der Kirschgarten“. Kein Geringerer als Johannes Heesters spielte den alten Firs.

    Als Autor bearbeitete er 2012 den Roman „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz für die Bühne. Diese Produktion erhielt 2015 den 3. Theaterpreis „Neuberin“ der INTHEGA. 2016 bearbeitete er „Monsieur Claude und seine Töchter“ für die Bühne. (UA Theater in der Josefstadt, Wien).

    Stefan Zimmermann wurde in Rhyth geboren und lebt seit 30 Jahren in München. Er ist verheiratet mit Julia Stelter-Zimmermann und hat zwei Töchter und einen Sohn.

    a.gon Inszenierungen: (Aktuell)

 

Bühnenbild

  • Peter Schultze
    Peter Schultze
    Bühnenbildner, Kostüm
    Bühnen- und Kostümbildner, Theatermaler 
    Der gebürtige Münchener besuchte von 1991-1993 die Schule für Bildende Kunst in München und beendete 1996 seine Ausbildung zum Theatermaler an der Bayrischen Staatsoper. Auf verschiedene Praktika an der Staatsoper folgte ein Studium für Bühnen- und Kostümgestaltung am renommierten Mozarteum in Salzburg. Seit 2006 arbeitet Peter Schultze als Bühnen- und Kostümbildner am Bayerischen Staatsschauspiel München. 2007/2008 war er Gastdozent für CAD in der Bühnenbildklasse der Akademie der Bildenden Künste München.

    Arbeiten
     
    Peter Schultze arbeitet seit vielen Jahren kontinuierlich an der Münchner Staatsoper und dem Münchner Staatsschauspiel, wo er u.a. langjähriger Assistent des legendären Bühnenbildners Jürgen Rose war. Er hat gearbeitet mit Regisseuren wie: Thomas Langhoff, Dieter Dorn, Jörg Hube, Elmar Goerden, Stefan Hunstein, Urs Widmer u.v.a. In den letzten Jahren entstanden eigene Ausstattungen für die Bayerischen Staatstheater u. a. : „Ein Monat in Dachau“, „Himmel sehen“, „Offener Vollzug“ (Gerhard Polt), „Gesellschaft“ (Beckett), „Erdbeeren im Winter“ u.a.
    Für a.gon stattete er bereits „Der Seefahrer“ (Hauptdarsteller Jürgen Prochnow) aus, außerdem besorgte er die Ausstattung und die Multimedia-Elemente der Moltke-Briefe-Lesung „Als bliebe ich am Leben“ und die Ausstattung der a.gon Inszenierung von „König Ödipus

 

Kostüm

  • Nikole Gerlach
    Nikole Gerlach
    Kostüm

    Nikole Gerlach, gelernte Schneiderin und Assistentin für Mode und Design, hat sich durch variationsreiche Engagements bei Theater, Musical und Film erfolgreich entwickelt und sich immer wieder neuen Herausforderungen gestellt. Seit vielen Jahren ist sie tätig als Modedesignerin, Kostümschneiderin und Kostümbildnerin, unter anderem für das Theater des Ostens, die Hff-Konrad Wolf, die Bad Hersfelder Festspiele, die Berliner Kammeroper und unter anderem für das Musical Die Päpstin bei der Spotlight Musicalproduktion. 
    Für a.gon war sie bereits tätig bei Mr. & Mrs. Nobel und beim Musical Drei Haselnüsse für AschenbrödelZuviel Liebe ist die erste a.gon-Produktion, bei der sie für die Kostüme komplett verantwortlich zeichnet.

 

Dritte Tournee 3. 4. bis 13. 5. 2018
Zweite Tournee 9. 9. bis 18. 10. 2016
Erste Tournee 4. 11. bis 21. 12. 2014
und 8. 4. bis 10. 5. 2015
Uraufführung am 4. 11. 2014 in Lahr/Schwarzwald
Aufführungsrechte: Rowohlt Theaterverlag Reinbek
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  • „Großer Schauspielabend, der wohl noch lange nachwirken wird“
    Ibbenbührer Volkszeitung

    Großer Schauspielabend, der wohl noch lange nachwirken wird

    Aktueller denn je präsentiert sich dieses „deutsche Thema“, und so fanden sich sehr viele Literatur- bzw. Theaterliebhaber im Bürgerhaus ein, um die erste autorisierte Bühnenfassung zu erleben. ... Man folgte dem glänzend aufgelegten Ensemble gerne durch die Zeit, durch die Verstrickungen in der Zeit des Nationalsozialismus. Dass „Die Freuden der Pflicht“ immer noch ein aktuelles Thema sind, sich ideologisch fehlgeleitete Menschen auch heute noch hinter Begriffen wie Pflicht und Gehorsam verstecken anstatt dem Gewissen zu folgen, dies wurde durch die lebendige und sehr persönliche Inszenierung von Stefan Zimmermann deutlich. Das Publikum erlebte einen großen Schauspielabend, der wohl noch lange nachwirken wird.

    Ibbenbührer Volkszeitung

  • „Großartige Leistung“
    Peiner Allgemeine Zeitung

    Großartige Leistung

    Vor mehr als 600 Zuschauern zeigte das Ensemble des a.gon Theaters aus München mit einer großartigen Leistung die Aufarbeitung des Sohn-Vater-Konfliktes des jungen Siegfried Jepsen... Große schauspielerische Leistung und die Handlung faszinierten das Publikum. „Ich war von der ersten Sekunde an total begeistert, dieser Abend wirkt noch lange nach“, sagte Caroline Annika Nitsch aus Peine. Das Stück wurde am Ende mit lautem Beifall honoriert.

    Peiner Allgemeine Zeitung

  • „Nicht enden wollender Applaus“
    WAZ Attendorn

    Traf die Zuschauer mit solch einer Wucht, dass die Bilder noch Tage später nicht aus dem Kopf gingen – Nicht enden wollender Applaus

    Diktaturen jeglicher Art gelingt es durch die Jahrhunderte hindurch, das Urteilsvermögen vieler Menschen so zu verändern, dass sie für die „Idee“ zu Tätern werden. „Ich tue nur meine Pflicht“ betont Dorfpolizist Jens Ole Jepsen in Siegfried Lenz’ Roman „Deutschstunde“ und setzt sich hiermit über jegliche Mitmenschlichkeit hinweg. Verdichtet als Schauspiel, in einer beeindruckenden Inszenierung von Stefan Zimmermann und vom großartigen Ensemble des a.gon münchen-Theaters umgesetzt, traf die Zuschauer der Stadthalle das Geschehen auf der Bühne mit solch einer Wucht, dass die Bilder noch Tage später nicht aus dem Kopf gingen. ... Nicht enden wollender Applaus dankte den strahlenden Künstlern für ihre hervorragende Leistung.

    WAZ Attendorn

  • „Grandiose Inszenierung“
    Stader Tageblatt

    Grandiose Inszenierung

    Wie im Stadeum bewiesen, eignet sich die Theaterbearbeitung durchaus, bedeutende Literatur in den Mittelpunkt zu rücken. Dankbarer Zwischenapplaus bestätigt es: Das Thema ist nicht tabu und die Erzählung von Lenz bleibt immer noch ein Teil der deutschen Geschichte, zu der auch das Leugnen von Schuld gehört. ... Das eindrucksvolle Theaterstück von Stefan Zimmermann hat daran erinnert. Der minutenlange Schlussbeifall zeigte, dass die Botschaft angekommen ist.

    Stader Tageblatt

Wenn man Deutschland verstehen will, muss man Siegfried Lenz lesen. Der Träger des Friedenspreises des deutschen Buchhandels beschäftigt sich in der Deutschstunde mit der für unser Land durchaus typischen Thematik, dass Pflichterfüllung als Erziehungsideal lange vor Menschlichkeit ging, ganz besonders während der NS-Herrschaft. Der vielfach ausgezeichnete israelische Schriftsteller Amos Oz über Lenz: „Einer der wichtigsten Vertreter der Weltliteratur. Man stellt sich die Frage: Wie hätte ich mich damals verhalten? Lenz bringt uns dazu, darüber nachzudenken“.
Die Deutschstunde ist nach wie vor Pflichtlektüre im Schulunterricht. Nicht ohne Grund, denn Siegfried Lenz hat sich damit „zum Volksschriftsteller der deutschen Nachkriegsliteratur geschrieben“, wie Marcel Reich-Ranicki treffend bemerkte.

Noch nie war die Deutschstunde auf einer Bühne zu sehen. Die neue Bühnenfassung – die erste von Autor und Verlag autorisierte – ist also eine kleine Sensation.

In ausgewählten Szenen konzentriert sie das Geschehen auf das Kernthema, den Aufsatz über „Die Freuden der Pflicht“, den der 20-jährige Siggi Jepsen 1954 in einer Besserungsanstalt schreiben soll. Zunächst bleibt das Blatt leer, doch dann kann Siggi kein Ende finden – Heft um Heft füllt sich. Zu sehr beschäftigt ihn, was er als Kind und Jugendlicher während des Krieges erleben musste: Sein Vater, der kleine Dorfpolizist Jens Ole Jepsen, hatte seinen Jugendfreund, den als „entartet“ gebrandmarkten und mit Berufsverbot belegten Maler Max Ludwig Nansen, bespitzelt, überwacht und denunziert. (Vorlage der Figur ist der berühmte Expressionist Emil Nolde). Pflichterfüllung ging vor Menschlichkeit. Und selbst nach dem Ende des Regimes verfolgte Jepsen den Maler beharrlich weiter – seine Mission schien keinen Auftrag mehr zu brauchen.
Lenz wurde nicht nur zum genialen Denker über die deutsche Nazi-Diktatur, sondern auch zum menschlichen Botschafter zwischen dunkler Vergangenheit und demokratischer Gegenwart – vor allem mit der Deutschstunde, in der er das Unvorstellbare vorstellbar machte, getreu seinem Motto: „Ich schreibe, um die Welt zu verstehen“.

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