Dritte Tournee 7. März bis 31. März 2019

Schauspiel

Das Boot

Schauspiel nach dem Romanbestseller von Lothar-Günther Buchheim

  • Johannes Pfeifer
    Johannes Pfeifer
    Regisseur, Schauspieler

    Theater:

    2003-2004
    Theatergastspiele Kempf, München:
    Trivellin in Doppelte Verführung von P. C. de Marivaux, Regie: Stefan Zimmermann
    Ralph Austin in Schmetterlinge sind frei (WH)
    Die Komödie, Frankfurt:
    Walter Riemann in Der keusche Lebemann von F. Arnold / E. Bach, Regie: Jörg Fallheier

    2002-2003
    die scene München:
    Regieassistenz bei Die Zimmerschlacht von M. Walser, Regie: Nikolaus Paryla
    Theatergastspiele Kempf, München:
    Ralph Austin in Schmetterlinge sind frei von L.Gershe, Regie: Michael Rossié
    Stadttheater Bruneck:
    Henri in Drei mal Leben von Y. Reza, Regie: Carsten Bodinus

    2001-2002
    Die Komödie, Frankfurt:
    Tony in Die Wochenendkomödie von J. u. S. Bobrick, Regie: Jörn Fallheier
    Robin McFee in Heirat Wider Willen von L. Roman, Regie: Stefan Zimmermann
    1. Tiroler Dramatikerfestival, Tiroler Volksschauspiele Telfs (Koproduktion):
    Karl Valentin in Lang lebe Valentins Hut von W. Groschup, Regie: Martin Walch

    1999-2001
    Komödie im Bayerischen Hof, München und Münchner Tournee:
    Manfred Mayer in Zurück zum Happy End von F. Pinkus, Regie: Carsten Bodinus
    Monsieur Marquis in Talisman von J. N. Nestroy, Regie: Nikolaus Paryla

    1994-1999
    Theater Hellbronn, wichtigste Rollen:
    Fabrizio in Mirandolina von C. Goldoni, Regie: Franz Bäck
    Mitch in Endstation Sehnsucht von T. Williams, Regie: Bernhard Karl
    Wurm in Kabale und Liebe von F. Schiller, Regie: Carsten Bodinus
    Plutzerkern in Talisman von J. N. Nestroy, Regie: Franz Bäck
    Lazar in Herbst (UA) von M. Lerner, Regie: Klaus Wagner
    Agostin in Fracasse(Musical) von Lequoc/Segonzac, Regie: Peter Lotschak
    Tell in Wilhelm Tell, F. Schiller, Regie: Johannes Klaus
    Troughton/Stanley Gardener in Taxi, Taxi von R. Cooney, Regie: Paul Bäcker
    Onkel Heinrich in Das Feuerwerk von Charell/Amstein/Burkhart, Regie: M. Woelffer
    Bustorius in Der Bauer als Millionär von F. Raimund, Regie: J. Schwalbe
    Muhammed in Die Vergewaltigung (UA) von S. Wannus, Regie: Johannes Klaus
    1/3 Knusperhexe in Hänsel u. Gretel (Musical) nach E. Humperdinck, Regie: Madeleine Lienhard

    1991 - 1994 
    Gastverträge bei: Tiroler Volksschauspiele Telfs, Innsbrucker Kellertheater, Tiroler
    Landestheater Innsbruck, Münchner Volkstheater

    1990 - 1993 
    Schauspielschule des Innsbrucker Kellertheaters


    außerdem:

    2003 
    Hörspiel für RAI Bozen: Die Störung. M. Obexer

    2000 - 2002 
    freier Dozent am Schauspielforum Tirol

     

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    Foto: Marina Maisel, a.gon Theater München
  • Marco Michel
    Marco Michel
    Schauspieler

    kam 1984 zur Welt und wuchs in Ittigen bei Bern auf. Nach dem Abitur entschloss er sich für drei Wanderjahre, mit ausgedehnten Reisen und verschiedensten Jobs, bevor er 2008 nach Usedom zog, um dort eine Schauspielschule zu besuchen. Nach zwei Jahren wechselte er nach München, wo er 2010 bis 2014 an der Bayerischen Theaterakademie August Everding Schauspiel studierte.
    Nun arbeitet er als freischaffender Schauspieler für Film, TV und Theater. Im Rahmen von internationalen Produktionen und Gastspielen war er u.a. auf Bühnen in München, Mailand, St. Petersburg und Peking zu sehen. Außerdem ist er Gründungsmitglied des deutsch-polnischen Tanz-Theater-Kollektivs little:interference und stand im Sommer 2014 für den Kino-Film „Durch die Nacht“ als Hauptdarsteller Alex vor der Kamera.
    2014 kam es zur Zusammenarbeit mit dem italienischen Regiesseur, Autor und Schauspieler Mario Perrotta für ein Projekt über den schweizerisch-italienischen Maler Antonio Ligabue. Auftakt machte das Stück „Pitùr“: acht Schauspieler verliehen Ligabues innerer Welt, seinen Zwangsvorstellungen und seinen Sehnsüchten Stimme und körperlichen Ausdruck. Nach erfolgreicher Premiere am Theaterfestival in Castrovillari folgten mehrere Auftritte, u.a. auch auf dem Theaterfestival im Gefängnis von Volterra. Im November 2014 hatte das Ein-Mann-Stück „Ein Kuss“ Premiere, der zweite Teil des Projektes.

     

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  • Benedikt Zimmermann
    Benedikt Zimmermann
    Schauspieler

    stammt aus München und hat dort 2012 sein Schauspielstudium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding mit dem Diplom abgeschlossen. Mit seinem Jahrgang gewann er den Bayerischen Theaterpreis 2012 für das beste Ensemble; in der preisgekrönten Inszenierung von Georg Büchners Woyzeck spielte er den Doktor.
    Das erste Engagement führte ihn an das Stadttheater Erlangen, wo er zwei Jahre als festes Mitglied des Ensembles in vielen Produktionen zu sehen war. Unter anderem war er auch als Pianist tätig, so z.B. in Der große Gatsby, in dem er die Rolle des George Wilson spielte und zwischen Orchestergraben und Bühne wechselte. Das Stück wurde im Jahr 2013 von der Stadt Erlangen mit einem Preis ausgezeichnet. 
    2015 und 2016 war Benedikt Mitglied des Ensembles der Luisenburg-Festspiele in Wunsiedel, unter anderem unter der Regie von Intendant Michael Lerchenberg.
    Neben seiner Theaterarbeit spielt Benedikt auch immer wieder Fernsehrollen, etwa in München 7 (Regie: Franz Xaver Bogner – ARD) oder in Die Gruberin(Regie Thomas Kronthaler – ZDF).  

     

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  • Alexander Mattheis
    Alexander Mattheis
    Schauspieler

    hat seine Schauspielausbildung 2012 an der MFA (München Film Akademie) im Bereich Film/Fernsehen erfolgreich abgeschlossen.
    In den folgenden Jahren hat er einige Kurzfilme gedreht. Zwischen den Jahren 2013 und 2015 war er mehrfach in der Sendereihe „Aktenzeichen XY…ungelöst“ (ZDF) in verschiedenen Rollen zu sehen.

     

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  • Wolfgang Mondon
    Wolfgang Mondon
    Schauspieler

    wurde nach seinem Schauspieldiplom an der Münchner Falckenberg-Schule direkt an die benachbarten Kammerspiele engagiert. Dann folgten u.a. das Berliner Ensemble, Staatstheater Hannover, Schauspiel Frankfurt, Theater Hallesches Ufer Berlin und die Stadttheater Erlangen, Aachen und Gießen. Seit etlichem Jahren arbeitet er als freier Schauspieler und war u.a. in der TV-Serie „Verliebt in Berlin“ zu sehen.
    Für a.gon spielte er bereits in Jane Martins „Jack & Jill“ und in „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“, den Corvino in „Volpone" sowie den Bootsmann in „Das Boot".

  • Michael Gaschler
    Michael Gaschler
    Schauspieler

    wurde in Geesthacht an der Elbe geboren, absolvierte an der Schule für Schauspiel Hamburg seine Ausbildung und debütierte 2006 an der Komödie Winterhuder Fährhaus Hamburg unter der Regie von Frank Lorenz Engel. 
    Im Ensemble der New Hope Opera gastierte er auf internationalen Theaterfestivals in Brasilien, Iran und Libanon, spielte am Norddeutschen Tourneetheater und stand danach mehrmals für das ZDF vor der Kamera. 
    In München arbeitete er intensiv mit dem Regisseur Levin Handschuh am Akademietheater zusammen, unter dessen Regie er 2014 am Prinzregententheater sein selbstgeschriebenes Solo-Stück Das Montana-Prinzipuraufführte. 

     

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  • Konstantin Gerlach
    Konstantin Gerlach
    Schauspieler

    ist gebürtiger Wiesbadener und lebt seit 2009 in Wien. Nach Abschluss der Schule in England begann er seine Schauspielausbildung und hat seitdem in ganz Österreich Theater gespielt. Er ist immer wieder in Film und Fernsehen zu sehen, unter anderem im James-Bond-Film „Spectre“.

    Konstantin Gerlach war bei a.gon bereits sehr erfolgreich mit "Das Boot" und mit "Paulette - Oma zieht durch" auf Tournee.

     

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  • Oskar-Wolf Meier
    Oskar-Wolf Meier
    Schauspieler

    wurde 1990 in Osnabrück geboren. Bis zum Juli 2015 studierte er Schauspiel an der Anton-Bruckner-Universität in Linz. Während seiner Studienzeit hatte er bereits Engagements im Linzer Landestheater und im Phönix Theater Linz. Neben seiner Bühnentätigkeit hat er auch immer wieder Fernsehrollen in verschiedenen Serien übernommen.

     

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  • Lukas Leibe
    Lukas Leibe
    Schauspieler

    Lukas Leibe wurde 1991 in München geboren und ist in Braunschweig aufgewachsen. Nach seinem Abitur zog er nach Berlin und beendete im Sommer 2014 sein Schauspielstudium. Anschließend war er am Theater für Niedersachsen in Hildesheim engagiert. Nebenher studiert er Theaterwissenschaften und Philosophie an der Freien Universität Berlin.

     

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Johannes Pfeifer
Kommandant – Der Alte

Marco Michel
Leutnant Werner

Benedikt Zimmermann
LI, der leitende Ingenieur

Alexander Mattheis
1 WO, der Erste Wachoffizier

Michael Gaschler
2 WO, der Zweite Wachoffizier

Wolfgang Mondon
Bootsmann

Konstantin Gerlach
Frenssen

Oskar-Wolf Meier
Johann

Lukas Leibe
Fähnrich Ullmann

 

Inszenierung

  • Johannes Pfeifer
    Johannes Pfeifer
    Regisseur, Schauspieler

    Theater:

    2003-2004
    Theatergastspiele Kempf, München:
    Trivellin in Doppelte Verführung von P. C. de Marivaux, Regie: Stefan Zimmermann
    Ralph Austin in Schmetterlinge sind frei (WH)
    Die Komödie, Frankfurt:
    Walter Riemann in Der keusche Lebemann von F. Arnold / E. Bach, Regie: Jörg Fallheier

    2002-2003
    die scene München:
    Regieassistenz bei Die Zimmerschlacht von M. Walser, Regie: Nikolaus Paryla
    Theatergastspiele Kempf, München:
    Ralph Austin in Schmetterlinge sind frei von L.Gershe, Regie: Michael Rossié
    Stadttheater Bruneck:
    Henri in Drei mal Leben von Y. Reza, Regie: Carsten Bodinus

    2001-2002
    Die Komödie, Frankfurt:
    Tony in Die Wochenendkomödie von J. u. S. Bobrick, Regie: Jörn Fallheier
    Robin McFee in Heirat Wider Willen von L. Roman, Regie: Stefan Zimmermann
    1. Tiroler Dramatikerfestival, Tiroler Volksschauspiele Telfs (Koproduktion):
    Karl Valentin in Lang lebe Valentins Hut von W. Groschup, Regie: Martin Walch

    1999-2001
    Komödie im Bayerischen Hof, München und Münchner Tournee:
    Manfred Mayer in Zurück zum Happy End von F. Pinkus, Regie: Carsten Bodinus
    Monsieur Marquis in Talisman von J. N. Nestroy, Regie: Nikolaus Paryla

    1994-1999
    Theater Hellbronn, wichtigste Rollen:
    Fabrizio in Mirandolina von C. Goldoni, Regie: Franz Bäck
    Mitch in Endstation Sehnsucht von T. Williams, Regie: Bernhard Karl
    Wurm in Kabale und Liebe von F. Schiller, Regie: Carsten Bodinus
    Plutzerkern in Talisman von J. N. Nestroy, Regie: Franz Bäck
    Lazar in Herbst (UA) von M. Lerner, Regie: Klaus Wagner
    Agostin in Fracasse(Musical) von Lequoc/Segonzac, Regie: Peter Lotschak
    Tell in Wilhelm Tell, F. Schiller, Regie: Johannes Klaus
    Troughton/Stanley Gardener in Taxi, Taxi von R. Cooney, Regie: Paul Bäcker
    Onkel Heinrich in Das Feuerwerk von Charell/Amstein/Burkhart, Regie: M. Woelffer
    Bustorius in Der Bauer als Millionär von F. Raimund, Regie: J. Schwalbe
    Muhammed in Die Vergewaltigung (UA) von S. Wannus, Regie: Johannes Klaus
    1/3 Knusperhexe in Hänsel u. Gretel (Musical) nach E. Humperdinck, Regie: Madeleine Lienhard

    1991 - 1994 
    Gastverträge bei: Tiroler Volksschauspiele Telfs, Innsbrucker Kellertheater, Tiroler
    Landestheater Innsbruck, Münchner Volkstheater

    1990 - 1993 
    Schauspielschule des Innsbrucker Kellertheaters


    außerdem:

    2003 
    Hörspiel für RAI Bozen: Die Störung. M. Obexer

    2000 - 2002 
    freier Dozent am Schauspielforum Tirol

     

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    Foto: Marina Maisel, a.gon Theater München

 

Bühnenbild

  • Pamela Schmidt
    Pamela Schmidt
    Schauspielerin, Bühnenbild

    studierte an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung (HfG) in Karlsruhe Bühnenbild bei den Professoren Johannes Schütz, Michael Simon, Beatrix von Pilgrim und Penelope Wehrli.

    Nach Assistenzen am Badischen Staatstheater Karlsruhe, den Städtischen Bühnen Freiburg sowie beim SWR Baden-Baden ist sie seit 2006 freischaffend in den Bereichen Theater, Film und Ausstellungsgestaltung tätig. 

    Sie gestaltete u.a. Bühnenbilder für das Kammertheater Karlsruhe und dem ZKM (Zentrum für Medientechnologie) Karlsruhe sowie Videoprojektionen für das Badische Staatstheater Karlsruhe und für freie Produktionen.

    2010 war Pamela Schmidt Stipendiatin an der Internationalen Opernwerkstatt Schloss Werdenberg, Schweiz. 

    Als Szenenbildnerin war sie u.a. für den SWR für diverse TV-Serien wie „Mumbro und Zinell“, „Eugens Welt“, „Die Fallers“ sowie die Büchershow „lesenswert“ tätig.

 

Kostüm

  • Sybille Gänßlen-Zeit
    Sybille Gänßlen-Zeit
    Kostüm

    begann ihre Karriere als Kostümbildnerin nach dem Modedesignstudium in Sigmaringen zunächst als Kostümassistentin am Staatstheater Kassel, Opernhaus Zürich, Piccolo Theater Mailand, Badischen Staatstheater Karlsruhe und Wiener Burgtheater. Seit 1995 entwarf sie Kostüme für das Englische Theater in Frankfurt, das Thalia Theater Hamburg, wiederholt für das Ulmer Theater und das Thüringische Staatstheater Meiningen. 

    Der an der Filmakademie Ludwigsburg entstandene Film „Rochade“ mit ihren Kostümen wurde 1998 in Los Angeles mit dem Studenten-Oscar (Honorary Student Award) ausgezeichnet. 2004 entstand der Film „Ludwigsburg – Ein Schlosstraum“, für den Gänßlen die Kostüme entwarf. Es folgte ein Film für das amerikanische Fernsehen und ein Musical über Albert Schweitzer in Karlsruhe. Auch für die Filmakademie Ludwigsburg, Serien für ZDF und Arte war sie als Kostümbildnerin tätig. 

    2005 zeichnete sie für das Styling des Schweizer Beitrags der Biennale in Sao Paolo von Philipp Schwinge und Frederic Moser verantwortlich. 2006 gestaltete sie die Kostüme für Brechts „Dreigroschenoper“ am Thüringischen Staatstheater Meiningen. 2009 hatte die Rockoper „Schillers Glocke“ in Marbach Premiere. 

 

Dritte Tournee 7. 3. bis 31.3.2019
Zweite Tournee 25. 1. bis 22. 2. 2017
Erste Tournee 5. 11. bis 20. 12. 2015
und 7. 4. bis 8. 5. 2016
Premiere am 5. 11. 2015 in Waldkraiburg
Aufführungsrechte: Per H. Lauke Verlag Hamburg
Dramatisierung: Kjetil Bang-Hansen
Einrichtung: Manfred Langner
Uraufführung Det Norske Teatret Oslo 2012
Deutschsprachige Erstaufführung Altes Schauspielhaus Stuttgart 2013
Downloads
  • „Ganz großes Kino – absolut großartig“
    Oberpfalznetz.de Tirschenreuth

    Ganz großes Kino – absolut großartig

    Die Geschichte der U-Boot-Besatzung um den Kommandanten „der Alte“ ist nun auch auf der Bühne mitzuerleben – wie am Samstag im Kettelerhaus in Tirschenreuth. Und das ist ganz großes Kino. Es ist schon mutig, sich so einer Jahrhundertproduktion zu widmen, die international nichts als Begeisterung erntete ... es gäbe genug Zweifel daran, ob „Das Boot“ als Bühnenfassung eines Tournee-Theaters funktioniert. Aber das tut es. Und zwar absolut großartig. ... Die Inszenierung der Münchener Theater-Crew schafft das, was Dramen nur im besten Fall zustande bringen: Das Publikum zu fesseln und dazu zu bewegen, mit den Helden auf der Bühne zu fühlen. Das quittierten die Tirschenreuther mit viel Applaus.

    Oberpfalznetz.de Tirschenreuth

  • „Machismo und Todesangst in ein U-Boot gebannt“
    Badische Neueste Nachrichten Bühl

    Machismo und Todesangst in ein U-Boot gebannt

    ...ein Aufschrei gegen die Perversion des Krieges – und auch die Theaterfassung führt den allmählichen psychischen wie letztlich physischen Untergang der Männer eindringlich vor Augen. Das Bootsinnere scheint um so enger und ausgelieferter, je größer die Gefahr ist; Lichteffekte geben zusätzliche Intensität. Kraft haben vor allem die unheilverkündenden Geräusche: Etwa, wenn feindliche Zerstörer Wasserbomben werfen, bei Tauchvorgängen der gespenstisch seufzende Wasserdruck auf dem Boot lastet oder es auf Grund läuft und Wasser eindringt.

    Badische Neueste Nachrichten Bühl

  • „Panik auf engstem Raum“
    Der Patriot Lippstadt

    Panik auf engstem Raum

    Die Schauspieler verstehen ihr Handwerk. Man leidet mit der Besatzung, wenn die Peilgeräusche des Zerstörers lauter werden. Man fühlt sich mit ihnen durchgeschüttelt und -gerüttelt, wenn ein Torpedo das Boot trifft und Warnleuchten bedrohlich aufblinken

    Der Patriot Lippstadt

1941, mitten im Zweiten Weltkrieg: Deutsche U-Boote haben die Aufgabe, Handelsschiffe im Atlantik zu versenken, die England mit kriegswichtigen Gütern versorgen. Doch die Schiffe werden immer effektiver von Zerstörern geschützt, und so hat die deutsche U-Boot-Flotte in nur einem Monat 13 Boote verloren. Erfahrene Matrosen sind mittlerweile Mangelware. Mit diesen Problemen hat auch der Kapitän von U 96 zu kämpfen, der neben seinem kriegserprobten Leitenden Ingenieur, seinem 2. Wachoffizier und Johann, dem Maschinisten, eine Mannschaft von „verdammten Rotznasen“ an Bord hat. Zudem muss er seinen 1. Wachoffizier, einen strammen Nazi, im Auge behalten und den unfreiwilligen Besuch des Marinekorrespondenten Werner in Kauf nehmen. Für Werner ist das Leben an Bord eines U-Boots neu und gewöhnungsbedürftig in seiner Beengtheit, dem rauen Umgangston, den Alarm-Übungen und den Tauch- und Überwasserfahrten. Am schlimmsten ist die Ungewissheit und das Warten auf eine mögliche Feindberührung. Nach Wochen des Ausharrens taucht endlich ein Geleitzug mit fünf Kolonnen auf. Offensichtlich ohne Begleitung eines Zerstörers. Angreifen oder ziehen lassen? Der Kapitän hat sich gerade für einen Angriff und das Abschießen von vier Torpedos entschieden, da entdecken sie einen Zerstörer, der Kurs auf sie nimmt…

Als „Das Boot“ 1981 in die Kinos kam, wurde der Film ein internationaler Erfolg, erhielt u.a. sechs Oscar-Nominierungen und katapultierte Regisseur Wolfgang Petersen und seine Darsteller in die erste Liga der Filmbranche. Kjetil Bang-Hansen hat aus der Vorlage eine Bühnenfassung geschrieben, die den Zuschauer unmittelbar an der Geschichte dieser Männer und dem zermürbenden Warten auf ihren Einsatz teilhaben lässt. Ein ungeschönter Einblick in die äußeren und inneren Zerstörungen eines Krieges.

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